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Bambinigruppe

Touren- und Abenteuerberichte der Bambingruppe

Hier seht ihr das Bambinigruppen-Abenteuer-Archiv...
Viel Spaß beim Lesen der Berichte und Betrachten der Bilder!!

Wer direkt mit der Bambinibande in Kontakt treten möchte:
bambini@alpenverein-traunreut.de
Die jeweils aktuellsten Tourenberichte und Vorankündigungen findet ihr hier:

 

 

Kletterkurs am Traunsteiner Kletterturm 10.07.2011

Jede Menge Spass hatten die Kinder und Erwachsenen der DAV-Bambinigruppe beim
1. Bambini-Kletterkurs am Traunsteiner Kletterturm. Obwohl es kurz vor Beginn des Kurses noch regnete, versprach uns das Regenradar einen sonnigen Tag.
Die Betreuung des Kletterkurses übernahmen Sandra und Johannes. Beide sind selbst  erfahrene Kletterer und mit ihrem Sohn Jakob von Anfang an mit dabei im „harten Kern“ der Bambinigruppe.
Die leicht geneigten Einsteiger-Routen waren für die Bambinigruppe reserviert und somit konnten auch gleich die ersten beiden Seile am neuen Kletterturm eingehängt werden. Die Kinder suchten sich in der Zwischenzeit Klettergurte in ihrer Lieblingsfarbe aus und mit Hilfe der Mamas und Papas war das Anziehen der Gurte auch kein Problem.
Im ersten Teil des Kurses lernten die Kinder das richtige Einbinden ins Seil mit Hilfe des Achterknotens. Natürlich wurden die „Brezenknoten“ immer kritisch kontrolliert von den Kletterbetreuern und parallel dazu machten sich die Eltern mit der Bedienung der verschiedenen Sicherungsgeräte vertraut.
Und dann konnte es auch schon losgehen: Ganz selbstverständlich suchten sich die Kinderhände die besten Griffe und mit einer scheinbaren Leichtigkeit wurden auch gleich die ersten Höhenmeter überwunden. Das schon oft zitierte „natürliche“ Kletterbedürfnis von Kindern bestätigte sich auch hier wieder einmal und durch das perfekte Verhältnis von Körpergewicht zu Muskelkraft sind hier die Kinder manchem Erwachsenen deutlich überlegen.
Lustigerweise versteckten sich in manchen Griffen Gummibärchen. Keiner wusste so recht, wie diese dort hingekommen waren, aber es entstand ein regelrechter Wettbewerb um das Auffinden der Süßigkeiten.
Um den Kindern beim Klettern auch ein Gefühl von Sicherheit zu geben, machten die Eltern dann das Seil in einigen Metern Höhe „zu“ und die Kinder konnten sich in ihren Gurt setzen. Dieser Vorgang kostete am Anfang einiges an Überwindung, denn in dieser Situation muss man sich völlig auf den Sichernden verlassen können. Das Gefühl der Sicherheit ist auch Voraussetzung für das anschließende Abseilen, was mit tatkräftiger Unterstützung der Kletterbetreuer auch immer besser klappte.
So wurden abwechselnd alle Routen erobert, zwischendurch immer wieder gestärkt durch eine leckere Brotzeit und erfrischende Getränke. Insgesamt vier Routen standen zur Verfügung und auch die Mamas kletterten ähnlich elegant wie die Kinder fast bis ganz nach oben. Die Kleinsten Mitglieder der Bambinigruppe konnten sich für die Kletterkünste der Großen jedoch nur wenig begeistern. Hier sorgten eher Bagger, Kieselsteine und Wassermelone für Begeisterung.
Letztendlich konnten nur mit Mühe alle Kinder gleichzeitig zu einer Pause überredet werden und Sandra verteilte an die stolzen Klettermäuse abschließend noch eine Urkunde und einen Button.
Danach wurde entweder munter weiter geklettert oder lustige Spiele erfunden. Aber auch für nette Gespräche zwischen den Erwachsenen fand sich Zeit und mit Vorfreude erfolgten auch schon Planungen für die nächsten spannenden Kletterabenteuer.
Nach dem Abräumen der Routen und dem sortieren der Kletterausrüstung wurde noch eine eiskalte Belohnung für die Klettermäuse beschlossen. Verraten wird hier aber nichts! Doch wer die Abenteuer der Bambinigruppe mit verfolgt hat, kann sich sicher denken, was es diesmal war….
Fazit: Ein Klettertag wie aus dem Bilderbuch! Die Eltern waren teils überrascht von der Motivation und der Geschicklichkeit ihrer Kinder. Die Kids haben viel gelernt und bei dem ein oder anderen wurde sogar die Begeisterung für eine neue Sportart geweckt.
Vielen Dank nochmal an Sandra und Johannes für die Durchführung des Kletterkurses.

Unterwegs auf den Spuren des Mammuts 15.05.2011

Geplant hatten wir eigentlich ein wenig anders, nämlich mit dem Fahrrad inklusive Kinderanhängern von Traunwalchen bis nach Siegsdorf ins Mammutmuseum. Der Regen machte uns aber einen Strich durch die geplante „Mammut“-Radltour. Deshalb wurde kurzerhand umdisponiert und mit den Autos nach Siegsdorf gefahren. Bis auf zwei tapfere Mitglieder der Bambinigruppe, die trotz strömendem Regen mit Fahrrad und im Anhänger ins Mammutmuseum fuhren.
Immerhin 12 Kinder und 13 Erwachsene erkundeten anschließend das Museum. Die Höhepunkte des Rundgangs waren unter anderem das Haifisch-Maul in Originalgröße und der Bärentunnel. Durch diesen Tunnel konnten die Kinder auf allen vieren hindurch krabbeln. Anfangs kostete der Durchgang noch einiges an Überwindung, aber schon kurze Zeit später bildete sich am Tunneleingang eine Warteschlange.
Nach einem Gruppenfoto vor dem Skelett des Siegsdorfer Mammuts wechselten wir ins Freie, in den Steinzeitpark. Glücklicherweise hatte es zu regnen aufgehört und die Kinder konnten sich im schön angelegten Außengelände noch richtig austoben. In einer urgemütlichen Holzhütte wurde abschließend noch Brotzeit gemacht und wir beendeten so unseren gemeinsamen Ausflug ins Mammutmuseum.

Auf der Höllenbach Alm bei Weißbach 11.06.2011

Der Wetterfrosch hatte Recht! Für unsere Wanderung auf die Höllenbach Alm bei Weißbach war dichte Bewölkung und Regen vorhergesagt. Trotzdem trafen sich zehn unerschrockene Bambini mit ihren Eltern, bestens ausgerüstet mit Regenjacken, Kinderwagen-Regenhüllen und festen Schuhen.
Der Weg führte kurz nach Weißbach, leicht ansteigend auf einer Forststraße bergauf. Wie immer gab es links und rechts des Weges vieles zu entdecken, begreifen und bestaunen. Die kleine Kiesbank am Höllenbach musste natürlich auch erforscht werden und dort wurden auch gleich einige Bergschuhe auf wasserdichtigkeit geprüft und für gut befunden.
Auf ungefähr der Hälfte des Weges trennte sich die Gruppe. Nur die tapfersten und mutigsten Bambini durften die Abkürzung durch den dichten, geheimnisvollen „Regenwald“ nehmen.
Die Erleichterung war groß, als beide Gruppen wieder zusammentrafen. Gemeinsam wurde nun noch das letzte Wegstück in Angriff genommen und schon bald war die Höllenbach Alm in Sichtweite.
Während sich die Eltern bei einer ausgiebigen Brotzeit gemütlich unterhielten, brauchten die Kinder nur zwei Sachen um glücklich zu sein: Sand und Wasser. Auch hier machte sich die funktionelle, wasserdichte Kinderbekleidung erneut bezahlt.
Die Zeit verging wie im Flug und nur unter Protest konnten die Bambini zum Rückmarsch überredet werden.
Auf den letzten Metern des Rückwegs wurde der Regen schließlich immer heftiger und alle waren froh, endlich wieder bei den Autos angekommen zu sein.
Die Mitglieder der Bambinigruppe sind es mittlerweile gewohnt, dass nach einer anstrengenden Bergtour eine Belohnung nicht fehlen darf. Gegen die obligatorische Kugel Eis hatte wieder einmal niemand etwas einzuwenden.
FAZIT: Wie auch schon im letzten Jahr, hängt das Gelingen einer Bergtour nicht nur vom Wetter ab. Auch bei „Mistwetter“ kann draußen sein Spaß machen – Hauptsache, alle sind so gut gelaunt wie die Mitglieder der Bambinigruppe…

Die Geschichte von Moorhexen, Sonnentau, Jim Knopf und seinen Freunden? 30.04.2011

Mal ehrlich, wer hätte gewusst, wie früher Torf abgebaut und getrocknet wurde, wie eine Moorleiche aussieht oder wie lustig eine Fahrt mit der „Bockerlbahn“ sein kann?
Die Mitglieder der DAV Familien- und Bambinigruppe können diese Fragen jetzt auf jeden Fall (fast alle) beantworten. Gemeinsam wurde nämlich das Bayerische Moor- und Torfmuseum in der Kendlmühlfilzen bei Rottau besucht. Insgesamt knapp 20 Kinder und ebenso viele Erwachsene trafen sich am Torfbahnhof und wurden dort schon von Hr. Hotz, dem Museumsleiter erwartet.
Während der Museumsführung, die speziell für Kinder gestaltet wurde, erfuhren die Teilnehmer viele Details über die Entstehung des Moors und die unglaubliche Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren in diesem nassen Lebensraum. Diese Artenvielfalt war auch der Grund, warum 1992 über 800 Hektar dieses Hochmoors unter Naturschutz gestellt wurden.
Die Führung wurde immer wieder aufgelockert mit kurzen Geschichten. Zum Beispiel die Geschichte von einer Kreuzotter, die es sogar bis ins Fernsehen schaffte.
Die Geschichte von der Moorleiche war aber nur den älteren Kindern vorbehalten. Obwohl es sich um eine Nachbildung handelte, sorgte doch die Enthüllung von „Rosalinde“ für ein gruseliges Gefühl. Die tapferen Bambini marschierten in der Zwischenzeit weiter Richtung Verladebahnhof. Dort steht übrigens Europas einzige, vollständig erhaltene Torfballenpresse. Für die technikbegeisterten Väter der Gruppe natürlich ein Highlight.
Als nächstes stand die Fahrt mit der Feldbahn, auch „Bockerlbahn“ genannt, auf dem Programm. Die Kinder fühlten sich wie Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Mit lautem Gerumpel ging es mit den Wagons vor und zurück, Weichen wurden umgestellt und immer wieder gab der Lokomotivführer mit seiner Trillerpfeife das Signal zum festhalten.
Tatsache ist aber, dass so eine Zugfahrt hungrig macht und da sich die Wolken auch noch verdunkelten wurde beschlossen, eine Pause zu machen. Im Nu waren alle Decken und Isomatten ausgebreitet und ein üppiges Kuchenbuffet wurde eröffnet. Alle Kleinen und Großen Moorhexen und Moorgeister stärkten sich ausgiebig (erfahrungsgemäß schmecken natürlich immer die Speisen und Getränke der anderen Familien am Besten…).
Nachdem die Raubtierfütterung beendet war und die Sonne wieder zum Vorschein kam, wurde der Fußmarsch zum sagenumwobenen „Baazplatz“ in Angriff genommen. Die Gruppe kämpfte sich immer tiefer durch die Moorlandschaft und plötzlich war er da! Der Baazplatz, genauer gesagt, eine riesengroße Schlammpfütze, in der man maximal knietief im schlammigen Boden versinken konnte. Sofort entledigte sich ein Teil der Gruppe ihrer Schuhe, Strümpfe und Hosen und stapfte mit einem etwas mulmigen Gefühl quer durch dieses Schlammbad. Der Rest der Gruppe hatte wahrscheinlich noch die Geschichten von Rosalinde und Co. im Kopf und begutachtete das Treiben lieber vom sicheren Ufer aus.
Wieder verdunkelten sich die Wolken und gemeinsam wurde der Rückmarsch beschlossen. Nur schwer konnten sich alle von dieser doch etwas unheimlichen Moorlandschaft trennen, die zusätzlich durch das aufziehende Gewitter nochmals eine ganz besondere Stimmung erhielt.
Nachdem der Regenschauer abermals ausblieb, durfte schlussendlich eine Belohnung für die tapferen Moorgestalten nicht fehlen. Gegen eine Kugel Eis hatte niemand etwas einzuwenden und somit ließ die Gruppe den Tag in einer nahe gelegenen Eisdiele ausklingen.
FAZIT: Ein Ausflug wie er schöner nicht hätte sein können! Lehrreich, spannend, lustig, draußen in unberührter Natur und natürlich wie immer mit kulinarischen Köstlichkeiten….
Vielen Dank auch noch mal an das Team vom Moor- und Torfmuseum!


Start in den Frühling: Weg mit dem Dreck! 02.04.2011

Am 2.April, beteiligten sich insgesamt neun Bambini mit ihren Eltern an der Müllsammel-Aktion der Stadt Traunreut.
Bei herrlichem Wetter trafen sich alle Beteiligten am Samstagvormittag an der Talmühle in Traunwalchen und machten sich gleich darauf bestens ausgerüstet mit Handschuhen, Eimern, Müllsäcken und Transportwagen auf den Weg. Der Weg führte anfangs am Mühlbach entlang Richtung Traunwalchner Wehr. Erfreulicherweise bekamen wir dort noch Verstärkung aus der Familiengruppe (Vielen Dank nochmal an Gabi, Stefan und Mexx für eure tatkräftige Unterstützung!).
Schnell füllten sich die Müllsäcke mit allerlei Unrat:
Flaschen, Styropor, Schaumstoff und sogar ein zersägtes Bobby-Car landeten im Transportwagen. Auch eine lange Kunststofffolie wurde in einer waghalsigen Aktion aus dem reißenden Bachlauf gefischt ;-).Ein Großteil des gefundenen Mülls wurde wahrscheinlich durch das letzte Hochwasser angeschwemmt, wie z.B. Abfalleimer aus Metall, Einkaufskörbe und zahlreiche Blechteile unbekannter Herkunft. Glücklicherweise wurde aber nicht nur Müll gefunden, denn der Osterhase hatte überall seine kleinen Nester versteckt und sorgte somit für eine ausreichende Stärkung der kleinen Müllsammler. Nach einer kurzen Pause am Traunufer wurde das letzte Wegstück in Angriff genommen. Und wie schon letztes Jahr wurden im Biotop am Wegrand Froschlaich und Kaulquappen bestaunt.
Am Ausgangspunkt angekommen wurde, wie vereinbart, der gesammelte Müll an die Freiwillige Feuerwehr Traunwalchen übergeben, die sich um die fachgerechte Entsorgung kümmerte. Zum Abschluss gab es für alle großen und kleinen Müllsammler noch eine ausgiebige Brotzeit inklusive Kaffee & Kuchen. In der warmen Frühlingssonne wurden dann auch schon die nächsten Unternehmungen geplant…
Fazit: Für alle Beteiligten ein herrlicher Start in den Frühling bei traumhaftem Wetter und dazu noch für einen guten Zweck!


Bereits zum zweiten Mal beim Erste-Hilfe-Kurs dabei 15.01.2011

Bereits zum zweiten Mal haben sich mehrere Familien der Bambinigruppe am Erste-Hilfe-Kurs aktiv beteiligt.
Normalerweise sind es die Kinder, die den Bambini-Eltern Löcher in den Bauch fragen.
Aber diesmal waren es die Eltern, die nicht genug bekommen konnten, von der unglaublichen Praxiserfahrung von Roswitha Rudholzner. Absolut professionell wurden viele Themen der Ersten-Hilfe behandelt.
Den ausführlichen Bericht könnt ihr hier, auf der Familiengruppen-Seite nachlesen.
Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmal an Roswitha Rudholzner, Gabi Habenicht & Team. Ihr seid einfach SPITZE! 


Bei Sonne auf dem Plombergstein und im Reich der Zwerge

Zusammen mit der Familiengruppe und einigen sehr rüstigen Senioren der Ortsgruppe erlebte die Bambinigruppe einen traumhaften Bergtag im Salzkammergut. 
Den ausführlichen Bericht von Gabi und Stefan und weitere sehenswerte Fotos findet ihr hier




Gemeinsam einen herrlichen Berggottesdienst gefeiert

Zusammen mit der Familiengruppe feierte auch die Bambinigruppe mit. Eine traumhafte Bermesse auf dem Dickkopf.
Den ausführlichen Bericht, verfasst von Gabi und Stefan und auch viele weitere interessante Fotos könnt ihr bestaunen auf der Familiengruppen-Seite:
hier

Die Bambinigruppe ist dankbar, dass sie auch dabei sein durfte. Und wieder einmal hat sich bestätigt, dass man nicht nur bei traumhaften Sonnenschein in den Bergen unterwegs sein kann. Hauptsache ist, dass alle Beteiligten ebenso gut gelaunt sind, wie wir es am Sonntag waren... :-)

Zusammen mit der Familiengruppe in der Aschauer Klamm 25.07.2010

Am Sonntag, den 25. Juli 2010 erkundete die Bambinigruppe zusammen mit der Familiengruppe die Aschauer Klamm bei Schneizlreuth. Insgesamt  9 Familien mit zusammen 14 kleinen und großen Kindern trafen sich am Parkplatz am Haiderhof. Dort wurden erst mal in aller Ruhe die Rucksäcke gepackt und die allerkleinsten nahmen ihre aussichtsreichen Plätze in den Kraxen ein. Der erste Wegabschnitt führte auf einem gut begehbaren Waldweg entlang des Gebirgsbaches. Nach gut einer halben Stunde lud eine kleine Kiesbank zur ersten Brotzeit ein. Nach dieser ausgiebigen Stärkung  ging es immer tiefer in die Klamm auf einem Steig, der jetzt deutlich anspruchsvoller wurde. Aus diesem Grund zauberte Stefan, der Familiengruppenleiter, aus seinem Rucksack eine „Riesenschlange“ hervor. An dieser zehn Meter langen Schlange konnten sich alle Kinder festhalten und so auch die etwas heiklen Wegabschnitte souverän überwinden. Die Kinder lernten dabei auf spielerische Art und Weise, dass man auf absturzgefährlichen Wegen immer an der bergzugewandten Seite gehen sollte. Die gesamte Klamm bot natürlich ein imposantes Schauspiel. Bedingt durch die starken Regenfälle der letzten Tage, war aus dem friedlichen Gebirgsbach ein rauschender und tosender Wildbach geworden. Nicht nur die Kinder waren sichtlich beeindruckt von der Gewalt des Wassers, das sich über Jahrmillionen hinweg seinen Weg durch die Felsen gesucht hatte. Unser Ziel, der Wasserfall am Ende der Klamm, war aber durch die Hochwasserlage leider nicht geeignet für eine weitere Pause. Aus diesem Grund wurde etwas unterhalb ein schöner Platz am Ufer des Baches gesucht. Die eisigen Wassertemperaturen waren aber nicht für alle Beteiligten verlockend. Nur die ganz, ganz Mutigen wagten einen Sprung in das kühle Naß. Der Rest der Gruppe stärkte sich entweder nochmal mit einer Brotzeit oder genoss einfach nur die Sonnenstrahlen, die immer wieder durch die Wolken hindurch blinzelten.
Gemeinsam beschloss man schließlich den Rückweg, und für die Schlüsselstellen der Klamm bot die „Riesenschlange“ wieder optimale Sicherungs- und Festhaltemöglichkeiten für die kleine Seilschaft. Trotz voller Konzentration der Bambini-Seilschaft wurden am Wegrand aber auch viele interessante Dinge entdeckt: zahlreiche Alpenveilchen, seltene Schmetterlinge und sogar ein Laubfrosch wurden gesichtet.
Als Abschluss dieser wunderschönen und abenteuerlichen Wanderung  fand noch ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Haiderhof statt. Die Eltern genossen Milchkaffe und Kuchen und freuten sich mit den Kindern, die sich noch am Brunnen vergnügten.
Fazit: Wieder einmal hat sich die Kombi-Tour "Familien-und Bambinigruppe" bewährt. Für die größeren Kinder war die Tour ein „Spaziergang“ in der beeindruckenden Aschauer Klamm. Die Kleinsten mussten für einige Schlüsselstellen ihren ganzen Mut zusammen nehmen, aber dank der hervorragenden Ausrüstung wird die Tour allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben…
Ein herzliches Dankeschön nochmal an Stefan und Gabi für die tatkräftige Unterstützung beim Absichern der Bambini-Bande.

Bei hochsommerlichen Temperaturen im Bluntautal 11.07.2010

Wir, die Bambinigruppe, erkundeten am Sonntag, den 11.Juli 2010 das Bluntautal nahe Golling, südlich von Salzburg. Pünktlich um neun Uhr starteten wir unseren Ausflug und fuhren mit den Autos über die Autobahn bis zum Ausgangspunkt der Wanderung, einem Parkplatz am Eingang zum Bluntautal.
Schon nach den ersten Metern spürten wir, dass heute ein besonders heißer Tag werden sollte und die Vorfreude auf das kühle Nass wurde immer größer...
Umso größer war die Freude, als schon nach wenigen Gehminuten eine schön gelegene Kiesbank zur ersten kurzen Pause einlud. Die Eltern konnten gar nicht so schnell reagieren, schon waren die Kinder im seichten Wasser beim spielen und planschen.
Die Kleinsten hatten nicht mal mehr Zeit ihre Windeln auszuziehen und stapften in voller Montur durchs geschätzt 13° kalte Gebirgswasser.
Es dauerte natürlich eine gewisse Zeit, bis die Kinder ihre Wasserspiele beendet hatten und
wie es bei der Bambinigruppe üblich ist, bestimmen immer die Kleinsten das Tempo. Aus diesem Grund wurde die Gelegenheit gleich für eine erste Brotzeit genutzt. Im Handumdrehen wurde eine Picknickdecke als Brotzeit-Tafel umfunktioniert, garniert mit allerlei Köstlichkeiten: Äpfel, Gurken, Wassermelone, Wurstsemmeln, gekochte Eier und natürlich viel zum trinken.
Mit trockener Kleidung ging es anschließend weiter auf dem glücklicherweise sehr schattig gelegenen Waldweg entlang des Gebirgsbaches. Nach kurzer Strecke wartete auch schon die nächste Abfrischung auf uns, ein Armbad! Beide Unterarme abwechselnd für 20 Sekunden in das erfrischende Gebirgs-Quellwasser tauchen und anschließend die Arme schwingen, bis ein Wärmegefühl eintritt.
Der Weg führte weiter, immer am Bach entlang, flussaufwärts. Vorbei an zahlreichen Kraxl-Felsen, die selbstverständlich alle bezwungen werden mussten, und vorbei an unheimlichen Zwergenhöhlen. Die Zeit verging wie im Flug und nach knapp zweieinhalb Stunden erreichten wir den Bärenhof: ein kleiner Gasthof mit einem schattigen Biergarten direkt am Bach. Die Kinder bekamen das versprochene Eis, die Eltern einen Cappuccino und die freilaufenden Kühe machten sich an unserem mitgebrachten Kuchen zu schaffen.
Nachdem alle gestärkt waren, wurde der Rückweg angetreten. Diesmal auf der anderen Seite des Baches entlang, flussabwärts. Dank unserer Bambini-Mamas, die unermüdlich mit Liedern, Singspielen und Auszählreimen die Kinder bei Laune hielten, wurde sogar das kurze Stück auf der „Forst-Autobahn“ gemeistert. Nach gut einem Kilometer funkelte dann der Naturbadesee durch den Wald hindurch. Dort angekommen waren alle Anstrengungen vergessen und die Kinder begannen sofort wieder mit ihren Wasserspielen. Manch ein Erwachsener nahm allen Mut zusammen, und schwamm ein paar Züge im See. Überraschenderweise hielten es die älteren Teilnehmer am längsten im eiskalten Wasser aus. Der Altersunterschied vom Jüngsten bis zum Ältesten Teilnehmer der Bambinigruppe betrug diesmal immerhin stolze 78 Jahre!
Die Papas hatten noch ihren Spaß daran, aus den mitgebrachten Korken kleine Schiffchen zu basteln, die zur Überraschung aller auch noch seetauglich waren.
Nur sehr schwer konnten wir uns von diesem schönen Fleckchen trennen und so wurden nochmal alle Kräfte mobilisiert und das letzte Stück zu den Autos zurück marschiert. Nach wenigen Metern schlummerten die ganz Kleinen schon im Land der Träume....
FAZIT: Ein weiteres Highlight im Programm der Bambinigruppe. Ein herzliches Dankeschön nochmal an alle Beteiligten die zum Gelingen dieses „3-Generationen“-Ausfluges beigetragen haben.

 

 

 

 

Bambinigruppe trotz ungünstiger Wetterverhältnisse Richtung Hefteralm 30.05.2010

Regen, Regen, Tröpfchen, fall’ nicht auf mein Köpfchen...

Unter diesem Motto startete die Bambinigruppe des Alpenvereins Traunreut zu einer Erkundungstour. Trotz Nieselregens trafen sich drei unerschrockene Familien mit insgesamt sieben Kindern in Traunwalchen.
Am Ausgangspunkt der Tour, dem Parkplatz Strehtrumpf in Grassau, zogen alle Beteiligten erstmal ihre wetterfeste Kleidung an, denn Wetterbesserung war leider noch keine in Sicht. Der guten Stimmung tat dies jedoch keinen Abbruch, und so marschierten die kleinen Berggeister auf und davon. Der Forstweg führte schon nach wenigen Metern in einen dichten Laubwald und plötzlich bemerkten die Kinder, wie gut ein Laubwald eigentlich als „Regenschirm“ funktioniert. Tatsächlich wanderten wir Anfangs auf fast trockenem Waldboden, während uns das dichte Blätterdach vor dem immer stärker werdenden Regen beschützte. Das Gehtempo war natürlich mehr als gemütlich, denn schließlich gab es ja allerhand zu entdecken, zu bestaunen und zu begreifen. Angefangen bei Mauslöchern und kleinen, geheimen Höhlen die erforscht wurden, mussten nebenbei noch unzählige Steine und Holzstöckchen aufgesammelt und mitgenommen werden.
Sogar einige Feuersalamander ließen sich aus nächster Nähe betrachten.
Leider hatten die Wolken aber kein Mitleid mit uns und der Regen wurde immer stärker. Fast schon wolkenbruchartig öffnete der Himmel seine Schleusen.
Die einzig richtige Entscheidung wurde getroffen und der Rückweg zu den Autos angetreten.
Dort angekommen zog auch noch eine Gewitterfront mit Donnergrollen auf und alle waren sich einig, dass gerade mit Kindern die Sicherheit bei einer Bergtour oberste Priorität haben muss.
Unser Ziel, das Erreichen der Hefteralm, wurde zwar verschoben, aber eine Belohnung für die tapferen Bambini durfte natürlich nicht fehlen.
Neu eingekleidet mit trockener Kleidung bekamen alle Kinder in einem nahe gelegenen Gasthaus eine Tapferkeitsmedaille überreicht. Gemeinsam wurde dann noch eine Riesenportion Kaiserschmarrn verspeist, die mindestens genauso gut schmeckte, wie auf der Alm. Und die versprochene Kugel Eis durfte natürlich auch nicht fehlen.
Wie erwartet haben sich in der Zwischenzeit alle Regenwolken verzogen und pünktlich zum Abschlussfoto wurden wir mit blauem Himmel und Sonnenschein belohnt.
Fazit aller Beteiligten:
Wie im richtigen Leben kann es nicht immer nur Sonnenschein geben, aber auch bei Regen kann "draußen sein" Spaß machen, wie sich auf unseren Fotos unschwer erkennen lässt…



Bambinigruppe besuchte Umweltgarten - 18.04.2010

Bereits zum zweiten Mal stattete die Familiengruppe des DAV Traunreut dem Umweltgarten in Wiesmühl am vergangenen Wochenende einen Besuch ab. Diesmal war mit der Bambinigruppe bereits die nächste Generation dabei.
Bei herrlichem Sonnenschein machten sich zehn Familien mit über 15 Kindern und mehreren Kleinkindern samt Kinderwägen auf die Suche nach Spuren des Frühlings an den verschiedenen Stationen des herrlich gelegenen Geländes des LBV nahe der Alz.. Unter der fachkundigen Leitung von Wolf Eiblmayr konnten Kinder und Erwachsene in den verschiedenen kleinen Teichen schon etliche Wasserbewohner erkennen und in einer Becherlupe sogar eine Kaulquappe ganz aus der Nähe begutachten. Die Allerkleinsten suchten sich währenddessen ihren eigenen Weg und konnten gar nicht genug bekommen, all die neuen Dinge, vor allem Steine und Gräser zu „be-greifen“ Besonders spannend war die Unterwasserwelt, wo man zahlreiche große und kleine Fische durch mehrere Fenster beobachten kann, ohne dass diese jedoch in einem engen Aquarium eingesperrt ein tristes Dasein fristen. Die Fische können sich in zwei geräumigen natürlichen Teichen frei bewegen, lassen sich aber scheinbar gerne von den Besuchern aus der Nähe bewundern.
In einem wunderschön angelegten Weidentipi lauschten die Kinder einer kurzen Geschichte und im Bienenhaus danach dann den spannenden Ausführungen Herrn Eiblmayrs über das Leben der Bienen und die Entstehung des Honigs. Begeistert waren Groß und Klein über die Eselfamilie, besonders das Eselbaby war natürlich eine Attraktion.
Nach einem „Heckenweg“ konnte man einiges über die Sinne erfahren. Das Balancieren über einen Holzstamm war selbst für die Kleinsten kein Problem, jedoch mit verbundenen Augen war die Sache schon deutlich schwieriger und es zeigte sich, dass hier die Kinder den Erwachsenen deutlich überlegen waren. Auf dem Barfußrundweg wurden kurzerhand Schuhe und Strümpfe ausgezogen um wirklich die verschiedenen Untergründe mit den Fußsohlen erspüren zu können. Außerdem konnte man gleichzeitig in mehreren Kästen unterschiedliche Gegenstände mit den Händen erfühlen. Gleichzeitig hatten mehrere Kinder bereits das überdimensionale Holzxylophon entdeckt und so klangen angenehme Töne über das Gelände. Am Ende des Rundweges konnte man an der Kräuterspirale bereits die ersten frischen Kräuter entdecken und diese wurden natürlich auch gleich probiert. Die Kinder hatten aber eher Interesse an einer kleinen Eidechse die sich nicht davon abhalten ließ, sich auf den warmen Steinen zu sonnen.
Nach diesen vielen interessanten Eindrücken ließ sich die Familien- und Bambinigruppe in der Nachmittagssonne den mitgebrachten Kaffee und Kuchen schmecken, während die Kinder weiterhin die nähere Umgebung erkundeten. Nach einem ausgiebigen Kaffeeplausch löste sich die lustige Runde langsam auf. Währen die Familien der Bambimigruppe nach hause fuhren, machten sich die Familiengruppen noch zu einer Wanderung entlang der Alz auf.

Weitere Bilder von der Unternehmung könnt ihr im Bericht der Familiengruppe anschauen!!





DAV-Bambini entpuppten sich als wahre Umwelt-Aktivisten - 27.03.2010

Die Wettervorhersage für Samstag war nicht gerade positiv…Umso überraschter waren dann alle Beteiligten, als am Samstag herrlicher Sonnenschein die Müllsammel-Aktion der DAV-Bambinis begleitete. Voller Tatendrang machte sich eine Horde von kleinen Umwelt-Aktivisten auf den Weg. Perfekt ausgerüstet mit Eimern, Müllsäcken, Handschuhen und Gummistiefeln.
Schon nach wenigen Metern füllten sich die Eimer und Säcke mit allerlei Unrat, den andere Leute achtlos weggeworfen oder anscheinend bewusst entsorgt haben. Die ersten „Beutestücke“ waren z.B. ein ausrangierter Klappstuhl, dutzende Flaschen und Plastiktüten mit übel riechendem Inhalt.
Der Weg führte weiter an einem Teich vorbei, in dem große Mengen Froschlaich neugierig von den Kindern bestaunt wurden. Weiter ging’s, und fast der gesamte Fußmarsch wurde auch von den kleinsten Bambinis tapfer gemeistert. Der Grund dafür war schnell klar: Der Osterhase hatte nämlich in regelmäßigen Abständen seine Nester versteckt und belohnte die kleinen Müllsammler mit Süßigkeiten. Einige Eltern waren sichtlich erstaunt darüber, welche Ausdauer ihre Kinder in der Gruppe zeigten.
Am Wehr angekommen hatte dann plötzlich das Element Wasser mehr Anziehungskraft als der herumliegende Müll. Deswegen wurden gleich ausgiebig Steine in die Traun geschmissen und Papas nassgespritzt um gleich danach wieder fleißig weiter zu sammeln.
Selbst im dichtesten Unterholz oder unter Blättern versteckter Müll wurde aufgespürt. Die Kinder lernten dabei, dass der herumliegende Müll nicht nur die Landschaft verschandelt, sondern vor allem die Glasscherben eine große Gefahr für Menschen aber auch für Tiere darstellen.
Viel zu schnell waren alle Säcke und Eimer vollgestopft und es musste zwangsläufig der Rückweg angetreten werden. Als krönender Abschluss wurde noch ein uralter Autoreifen entdeckt. Bei den Autos angekommen freuten sich vor allem die Kinder auf die wohlverdiente Brotzeit. Die Erwachsenen bevorzugten lieber Kaffe & Kuchen aber die gemeinsame Brotzeit soll auch zukünftig ein wichtiger Bestandteil der Bambini-Aktionen werden.
Schlussendlich waren sich dann aber alle einig:
Eine gelungene Aktion für eine super Sache! Spätestens nächstes Jahr rückt das Müllsammel-Kommando wieder aus – wenn es wieder heißt: „Weg mit dem Dreck!“

 

Erste-Hilfe-Kurs für Familien - 16.01.2010

Bereits zum achten Mal trafen sich am vergangenen Samstag zahlreiche Familien aus der DAV-Ortsgruppe Traunreut zum Erste-Hilfe-Kurs im Pfarrsaal. Unter der bewährten Leitung von Roswitha Rudholzner lernten sowohl die Kinder und Jugendlichen, als auch die Erwachsenen, was im Ernstfall zu tun ist. Selbst die Kleinsten aus der neu gegründeten Bambinigruppe waren mit von der Partie und es ist schon erstaunlich, was die erst vier- bis fünfjährigen Kinder sich bereits merken und auch anwenden können. Mit ihnen übte dann Daniela Häusler, ebenfalls EH-Ausbilderin, Kinderpflegerin und inzwischen selbst Mutter, einfache Wundversorgung, Anlegen von Verbänden und was zu tun ist, wenn man jemanden regungslos auffindet. Dies kann für die Kleinsten ansonsten eine sehr beängstigende Situation darstellen. Inzwischen wurde mit den Großen alles wiederholt, was so wichtig ist, wenn man eine verletzte oder verunfallte Person auffindet – vom Absetzen des Notrufes, der Wundversorgung bis zur stabilen Seitenlage und notfalls auch einer Reanimation, ggf. sogar mit dem Defibrilator. Natürlich konnte dann auch jeder seine praktischen Fähigkeiten noch testen. Ein Höhepunkt war in diesem Jahr wieder, als Gabi Habenicht den Kindern täuschend echt aussehende Wunden und Verletzungen schminkte. So mancher Mama entfuhr ein entsetztes „Oh nein!“, als sie ihr „schwer verletztes“ Kind sah und es kostete reichlich Überwindung, die Erstversorgung zu übernehmen und an alles Wichtige zu denken, vor allem, wenn dann auch noch ein „Patient“ plötzlich „bewusstlos“ wurde. Dank der guten „Versorgung“ waren dann aber eine dicke Beule, eine Platzwunde am Kopf, Wunden durch feststeckende Gegenstände, Frostbeulen und sogar ein offener Schienbeinbruch schnell wieder vergessen. Nach einem sehr interessanten Vormittag und reichlich Spaß bei der Sache konnten sich dann alle noch mit einem Stück Pizza stärken und so klang die erste Unternehmung des neuen Jahres ganz gemütlich aus.