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Wandergruppe

Tourenberichte der durchgeführten Unternehmungen

In dieser Rubrik könnt Ihr in Erinnerungen schwelgen......oder Euch Lust auf die Teilnahme an einer der nächsten Touren holen!!!

Viel Spaß beim Lesen der Berichte und Betrachten der Bilder!!

Eure Gabi und Stefan





Schöne MTB-Schnuppertour um den Hirschberg - 07.07.2012















Der Wetterbericht prophezeite einen sonnigen Sommertag und so wurde abends noch schnell ein Rundruf gestartet, dass alle Badesachen zum Abkühlen nach der Tour mitnehmen sollten. Doch die Realität am nächsten Morgen sah anders aus: bedeckter Himmel, der nichts Gutes erwarten lies und relativ frische Temperaturen.
Kein Grund die Tour nicht durchzuführen! Nachdem die Fahrräder, das Gepäck und die Teilnehmer auf die Fahrzeuge verteilt waren, ging es über die Autobahn dem Ausgangspunkt der Tour entgegen. Am Irschenberg begann es nun richtig zu regnen und erste Zweifel kamen auf. Auch am Ausgangspunkt der Tour, am Wanderparkplatz in der Nähe von Bayerwald nieselte es leicht. Es kamen Erinnerungen an eine frühere MTB-Tour auf, bei der das Wetter ähnlich war und sich dann besserte.
Mit dieser Hoffnung startete die Gruppe nun entlang der Weissach Richtung Wildbad Kreuth. Ein kleiner Abstecher führte die Radgruppe hinauf zum Tagungszentrum der Hans-Seidl-Stiftung. Zurück im Tal der Weissach ging es nun am Bach immer leicht bergab, durch Wald und Wiesen hinaus nach Rottach Egern. Das Ufer des Tegernsees war bald erreicht und zur dortigen Rast lichtete sich auch die Wolkendecke und ein weiß-blauer Bayernhimmel rundete die herrliche Aussicht über den See ab.
Gut gestärkt und ausgeruht mussten nun einige Kilometer entlang der Hauptstraße zurückgelegt werden, ehe der Weiterweg die Gruppe ins Söllbachtal führte. Jetzt wurde die Tour zu einer Mountainbiketour, denn ab hier ging es nur noch bergauf. Immer entlang des Söllbaches verläuft der Weg über mehrere Kilometer in einer moderaten Steigung. Nach einiger Zeit tauchte ein erst in diesem Jahr bestiegener Gipfel, der Rossstein mit der Tegernseer Hütte im Blickfeld der Gruppe auf.
Als besondere Prüfung wurde die Steigung nun deutlich steiler und erforderte neben der entsprechenden Kraft auch ein wenig fahrerisches Können, um bei dem teilweise lockeren Untergrund nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Ein paar Schweißtropfen später hatten schließlich alle Teilnehmer den höchsten Punkt der Tour erreicht und nach einem Blick auf Leonhardsstein und Schwarzentennalm freuten sich alle auf eine lange Abfahrt durchs Schwarzenbachtal, welche erst an den Fahrzeugen enden sollte.
Ein nun wieder bedeckter Himmel und kühle Temperaturen ließen die Badesachen nicht zum Einsatz kommen. Dafür erfreute sich die ganze Gruppe bei einer gemütlichen Einkehr und selbstgemachtem Kuchen und Kaffee. Gut, dass die Tour nicht ausgefallen ist! 




Wandergruppe besteigt den Rossstein - 26.05.2012















Bereits die Anfahrt, vorbei am Tegernsee zum Ausgangspunkt der Tour ließ in allen Teilnehmern die Erwartung auf einen tollen Tourentag immer mehr anwachsen: strahlend blauer Himmel mit vereinzelten Wolken!
Vom Wanderparkplatz aus führte der Weg gleich recht steil den Bergwald hinauf. Die vielen Blumen, das tolle Licht im frischen Grün der Bäume und viel Gesprächsstoff ließen die Mühen vergessen und so ging es, vorbei an der Niederleger Alm hinauf zur Hochleger Sonnenalm. Hier zeigte sich, dass die Bergsteigerwettervorhersage aus Innsbruck genau richtig war: starker, frischer Wind! So wurde für die Pause ein möglichst windstilles Plätzchen gesucht und die Aussicht auf den Karwendel und das letztjährige Wanderziel, den Schildenstein, genossen.
Beim Weiterweg, hinüber zum Gipfelaufbau des Rosssteins musste das erste Schneefeld gequert werden und über Wiesen erreicht die Gruppe den felsigen Gipfelaufschwung. Nun hieß es für alle: Stöcke in die Rucksäcke verpacken, denn für den Weiterweg hinauf zum Grat waren für das Weiterkommen auch die Hände erforderlich, denn einige, mit Stahlseilen versicherte Stellen mussten überwunden werden. Auch hier, zwischen den Felsen blühten überall die Frühlingsblumen: Enzian, Gamsblumen......, einfach ein Traum! Der letzte Aufstieg, entlang des Grates hinauf zum Gipfel war bald geschafft und die wohl verdiente Gipfelrast konnte bei herrlichster Rundumsicht gehalten werden.
Der Abstieg vom Gipfel leitete den Blick direkt auf die Tegernseer Hütte, die wie ein Adlerhorst über dem senkrechten Abgrund thront. Da hier alle verfügbaren Gasttische besetzt waren, entschloss sich die Gruppe nordseitig zur Buchsteinhütte abzusteigen, um hier einzukehren. Beim Abstieg dorthin mussten wiederum einige Schneefelder begangen werden. Da die Firntiefe des Schnees gerade optimal war, konnte die Gruppe das Begehen von Schneefeldern üben und jeder eine eigene Abstiegsspur anlegen. Auch mitgebrachte Firngleiter wurden eingesetzt. So verlief der Abstieg zur Buchsteinhütte sehr abwechslungsreich. Nach der wohlverdienten Einkehr mit Sonnenbad hieß es nochmals die Rucksäcke schultern und den restlichen Abstieg hinunter ins Schwarzenbachtal anzugehen. Entlang des Schwarzenbaches, vorbei an vielen Blumen führte der Weg hinaus zum Wanderparkplatz, wo die Tour an den Fahrzeugen endete. Bei einer gemütlichen Einkehr klang die Tour bei Kaffee und Kuchen aus. 



Bei Sommerhitze von Baum zu Baum - 28.04.2012















4 Generationen brachen am vergangen Samstag mit dem Fahrrad von Traunreut aus zu einer Rundtour durch das mit Frühjahrsblumen geschmückte Alpenvorland auf. Erstes Ziel war die Konradlinde von Kammer. Weiter führte der Weg zu einer kleinen Kapelle bei Froschham. Von hier aus hatte die Gruppe einen herrlichen Blick auf die noch tief verschneite Alpenkette.
Ein paar Kilometer weiter war bereits das nächste Ziel, die Friedenslinde von Tettelham erreicht. Vom Schlossberg aus schweifte der Blick über weitläufiges, frischgrün leuchtendes Wiesengelände, auf welchen tausende von gelben Löwenzahlblüten einen herrlichen Kontrast zu den noch tief verschneiten Bergen im Hintergrund bildeten. Diese Wiesenpracht sollte die Gruppe die ganze Tour begleiten und immer wieder herrliche Frühlingseindrücke vermitteln. Von Tettelham führte der Weiterweg nach Otting (Jubiläumslinde), Waging, Maria am Mühlberg (Birnbaum) und nach Maria Tann (Maoritann), einer Wallfahrtskapelle tief im Wald zwischen Waging und Surberg.
An jeder Station wurden den Teilnehmern Hintergrundinformationen vermittelt und so die besuchten Bäume und Stätten zum Leben erweckt.
Die hochsommerlichen Temperaturen führten dazu, dass die ursprünglich geplante Runde etwas abgeändert wurde. Statt nach Surberg und Traunstein, wurde als nächstes Ziel Langmoos festgelegt. Hier wurde eine ausgiebige Rast bei Kaffee und Kuchen, sowie flüssigen Radlern und Russen gehalten. Ein Blick auf das Thermometer im Schatten hatte auch gleich die Erklärung für den Durst geliefert: 30°C!!!
Ausgelassen und in guter Stimmung wurden die letzten Kilometer zurück nach Traunreut bewältigt und eine herrlicher Sommertag im April fand so einen guten Abschluss.



Erste-Hilfe-Kurs wieder ein Erfolg - 04.02.2012

















Wie jedes Jahr, so stand auch heuer wieder zum Jahresanfang bei der Familiengruppe das Thema Erste-Hilfe-Leistung auf dem Programm. Zum ersten Mal nahmen auch Mitglieder der Ortsgruppe an der Veranstaltung teil.
Roswitha Rudholzner hatte sich wieder bereit erklärt, die Kenntnisse der Ersten-Hilfe mit Ausrichtung auf Unfallsituationen am Berg den Teilnehmern nahe zu bringen. Auffinden einer verunfallten Person, Absetzten eines Notrufes und Erstversorgung waren der Schwerpunkt des ersten Teils der Ausbildung.
Nach einer kurzen Kaffeepause wurde der zweite Schwerpunkt, Herz-Kreislauf-Probleme behandelt und die Herz-Lungen-Wiederbelebung geübt. Hierbei erfolgte auch eine Einweisung in die Handhabung eines Defibrillators, um die Ängste bei der Benutzung der Geräte abzubauen.
Parallel zur Ausbildung der Familien- und Ortsgruppe hatten die Leiter der Bambinigruppe in einem Nebenraum für die Kleinen einen Film von Willi will´s wissen zum Thema Krankenhaus vorbereitet. Gespannt verfolgten die Kleinen das Geschehen. Nach einer kurzen Pause wurden einige Kinder von Gabi Habenicht mit kleinen Verletzungen geschminkt, die anschließend die Mütter, Väter und auch Kinder ordnungsgemäß verbanden.
Als Überraschung für die Familiengruppe erschien plötzlich eine verunfallte Mutter der Bambinigruppe im Ausbildungsraum. Nach einer kurzen Schrecksekunde wurde die eigentliche Ausbildung unterbrochen, um die Mutter zu versorgen. Gar nicht so einfach, wenn unverhofft eine solche Situation eintrifft. Mit vereinten Kräften wurde dann aber die richtige Erste-Hilfe geleistet und die Mutter gut versorgt.
Nach so viel Ausbildung wurde es schließlich Zeit für eine Stärkung und so ging der Kurs bei Pizza und ausgelassenen Gesprächen zu Ende.

Tourenberichte 2011




Bei Föhnsturm auf das Wildalpjoch - 05.11.2011















Bei 7°C brach die Wandergruppe des DAV Traunreut zu ihrer Tour im Sudelfeldgebiet auf. Als sie am Ausgangspunkt der Tour auf dem Sudelfeld ankam, zeigte das Außenthermometer des Autos 20°C!
Solche Temperaturen im November sind nicht ganz normal und so wechselten manche Teilnehmer das lange Beinkleid gegen die kurze Hose – auch nicht ganz normal, aber des Situation angepasst. Mit ausgelassener Stimmung ging es dem Gipfel entgegen. Um die asphaltierte Almstraße zu umgehen ging es zunächst weglos über das Almgelände um schließlich über einen einsamen Bergpfad zu den Lacheralmen aufzusteigen. Mit zunehmender Höhe wurde auch der Föhnwind stärker und der Blick zum Alpenhauptkamm zeigte die Wolkenwand, die sich wie von Geisterhand schlagartig auflöste.
Mit Erreichen des Grates weitete sich der Blick auf den Wendelstein und das Alpenvorland. Hier blies der Wind so stark, dass man auf das Gleichgewicht achten musste, wenn mal wieder eine starke Böe auf die Gruppe traf. So ging es kurzweilig entlang des Grates dem Gipfel entgegen. Gut dass es dort auch eine Wind abgewandte Gipfelwiese gab, auf der man es sich zu einer gemütlichen Rast gemütlich machen konnte. Das Inntal zu Füßen, den Blick über das Alpenvorland bis zum Bayerischen Wald, über die Chiemgauer, Berchtesgadener Alpen und und und – alles aufzuzählen was man sah, wäre zu viel! Wer den herrlichen Ausblick einmal selbst erleben möchte, sollte einen Aufstieg nicht scheuen.
Jede Gipfelrast hat mal ein Ende und nach dem Gipfelfoto ging es ostseitig über Wiesengelände Richtung Käserwand. Einige Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, den Felsriegel als zweiten Gipfel des Tages zu besteigen, während der Rest der Gruppe den Abstieg fortsetzte. Mit herrlichen Ausblicken Richtung Alpenhauptkamm ging es über Almgelände dem Ausgangspunkt der Tour entgegen. Mit einer Einkehr in der Hummelei bei selbstgemachtem Kuchen und deftiger Brotzeit ging ein außergewöhnlicher Bergtag im November zu Ende.

 

Bei Traumwetter auf dem Schildenstein - 22.10.2011















Nach dem Schneefall während der Woche, war für Samstag Traumwetter angesagt. So gab es keinen Zweifel, die Tour durchzuführen. Einzig die Schneeverhältnisse waren noch nicht richtig einzuschätzen. Am Ausgangspunkt der Tour, dem Wanderparkplatz bei Wildbad Kreuth, herrschten Temperaturen von -5°C bei strahlend blauem Himmel! Der noch vorhandene Schnee reichte nordseitig fast bis in die Tallagen herunter und so war allen klar, dass ein Aufstieg über die große Wolfsschlucht für die Tour nicht sinnvoll wäre. Also machten sich alle über den Normalweg auf zum Gipfelsturm. Beim Aufstieg wurde allen bald wohlig war und bei ausgelassenen Gesprächen ging es den ersehnten ersten Sonnenstrahlen entgegen. Kurz vor der Gaissalm war es dann soweit: buntes Herbstlaub, der erste Schnee, die Alm und im Hintergrund der Schildenstein! Nun wurde der Schnee langsam mehr und je nach Hangexposition war schon eine geschlossene Schneedecke von bis zu 10 cm vorhanden. Die Verhältnisse forderten von allen sicheres Gehen, da unter dem Schnee immer wieder gefrorene Wasserläufe lauerten. Auch kurze Felspassagen waren nicht ungefährlich. Die Gruppe harmonierte gut und so gelangten alle wohl behalten auf den Sattel vor dem Schildenstein. Hier weitete sich der Blick Richtung Süden und die frisch angeschneiten Berge glänzten in der Sonne wie Diamanten. Der südseitige Gipfelanstieg war bereits wieder aper und so konnte die Gruppe sicher den Gipfel erreichen. Windstille, Sonne, Traumsicht und unzählige Gipfel in weißer Pracht: Bergsteigerherz was willst du mehr! Bei einer ausgelassenen Gipfelrast wurden, soweit bekannt, die umliegenden Gipfel benannt und Pläne für zukünftige Touren geschmiedet. Aber wie alles Schöne, so hatte auch die Gipfelrast einmal ein Ende und die Gruppe machte sich an den Abstieg. Trost dabei war die Tatsache, dass nun ein Großteil des Weges in der Sonne lag. Über das Almgebiet des Graseck mit herrlichen Ausblicken auf die umliegenden Berge ging es wieder dem Tal entgegen. An einer sonnigen Wirtshauswand, bei Kaffee und Kuchen fand die Tour einen würdigen Abschluss.




Familien- und Bambinigruppe zusammen beim Zelten 15.08.2011















Zeltlager auf der Ferienwiese bei Weißbach: für die Familiengruppe ein Kapitel mit vielen Facetten. Nach einem traumhaften 1. Mal im Jahre 2003 folgten zwei Aufenthalte bei Regen und ein Jahr mit einer Absage vor Beginn des Termins. So hatten wir uns heuer wieder einmal getraut und zusammen mit den Bambini´s einen Termin auf der Ferienwiese gebucht. Das Wetter sollte gut werden und so fuhr ein ansehnlicher Konvoi von Traunwalchen zum Zeltplatz.

Während die Eltern die Zelte aufbauten und die Lebensmittel im Küchenbereich verstauten, erforschten die Kinder den Zeltplatz. Sandkasten und Schaukel waren für die Kleinen das Ziel. Die Größeren zog es in den Wald zu den Felsblöcken und zum Holzsammeln für das abendliche Lagerfeuer, an welchem dann später Stockbrot gebacken wurde. Nach Kaffee und Kuchen und der abendlichen Brotzeit zogen Wolken auf und ein paar Tropfen vielen vom Himmel. Sollte das Wetter doch nicht halten?

In der Nacht von Freitag auf Samstag gingen ein paar starke Schauer nieder und auch am folgenden Morgen viel weiterer Regen vom Himmel. Die Gruppe blieb optimistisch und so machten sich nach dem Frühstück die Bambini´s zu einer Höhlentour in die Lamprechtshöhle auf. Die Familiengruppe zog es zum Klettern ins Feuerwehrhaus von Weißbach. Je näher die Mittagszeit kam, desto mehr strahlte die Sonne vom Himmel und am frühen Nachmittag war der Himmel wieder blau. Nach einer ausgiebigen Mittagspause eroberten die Bambini´s den Kletterschwammerl im Zeltplatz und alle Kleinen wollten ihn natürlich erklettern. Einige Erwachsene packten die Klettersachen und erkundeten einen nahe gelegenen Klettergarten. So war für alle etwas geboten.

Am Abend stand dann gemeinsames Grillen auf dem Programm. Während die einen alles für das „Große Essen“ herrichteten, versuchten andere bei einem Volleyballspiel noch einige Kalorien loszuwerden. Ein lauer Sommerabend entschädigte für den Regen des Vormittags und so blieb die Gruppe noch lange am Feuer und bei Kerzenschein sitzen. Der Sonntag fing mit heißen Temperaturen an. Beim Frühstück war man sich bald einig, dass es für größere Unternehmungen zu warm werden würde. So wanderten die Bambini´s über den Barfußpfad und die Familiengruppe kletterte über die „Weiße Gams“ einen kurzen, aber pfiffigen Klettersteig in Talnähe. Nach der Rückkehr wurden die Zelte abgebaut und noch eine Abkühlung im nahen Naturbadegebiet gesucht.

Zufrieden wurde von allen die Heimreise angetreten und so mancher Bambini wird wohl schon bald eingeschlafen sein. 

Familiengruppe im Waldseilgarten Oberreith - 16.07.2011















Bei herrlichem Wetter besuchte die Familiengruppe den Waldseilgarten in Oberreith. Nachdem alle Teilnehmer von den Guides mit Helm und Klettergurt ausgerüstet worden waren, folgte eine Einweisung in die ordnungsgemäße Benutzung des Sicherungssystems.
Mit der Absolvierung eines kurzen Kontrollparcour war es endlich so weit: Auf in den Waldseilgarten!
Dieser besteht aus Parcours verschiedener Schwierigkeitsgrade von leicht bis schwer. Highlight einer jeden Runde war als Abschluss ein Flying Fox, der von der letzten Plattform zurück zum Boden führte. Je höher der Parcour, desto länger die Seilrutsche!
Zunächst versuchte jeder die Schwierigkeit, die er sich zutraute und so war die Gruppe schon bald über den gesamten Seilgarten verstreut. Es war toll zu beobachten, wie mit der Zeit jeder mit der Höhe und den Anforderungen besser zu Recht kam und seine Angst ablegte. Dies führte dazu, dass zum Schluss fast alle Teilnehmer alle Parcours bewältigt hatten. Die Kletterer hatten dabei auch ihre Herausforderungen, denn ein Berg ist halt nicht so wackelig.
Nach Beendigung des Waldseilgartens besichtigte die Gruppe noch den Wildpark, ehe bei Kaffee und Kuchen ein gelungener Ausflug sein Ende fand. 


MTB-Tour um Unternberg und Hörndlwand - 29.05.2011

















Nach den Regenfällen der vergangenen Woche, konnten sich die Teilnehmer der MTB-Schnuppertour am vergangenen Sonntag über herrliches Wetter freuen. Eine bunt gemischte Radlergruppe aus drei Generationen startete von Brand bei Rupolding aus. Vorbei am Märchenpark führte die Route zunächst auf asphaltierten Straßen und Wegen nach Fuchsau.
Hier wurde die Bundesstraße überquert und in den „Chiemgauradweg“ eingebogen. Dieser führt auf gut ausgebauten, geschotterten Wegen, durch Wald und Wiesen. Vorbei an herrlichen Blumen erreichte die Gruppe so das neu umgebaute Biathlonzentrum. Hier wurde eine erste Rast eingelegt und die Anlage ausgiebig besichtigt.
Entlang der Loipentrasse radelte die Gruppe weiter nach Seehaus. Der sonst so klare Förchensee hatte durch den herrschenden Wind eine derart unruhige Oberfläche, dass der Blick in die Tiefe zu wünschen übrig lies. Deshalb startete die Gruppe auch gleich durch, um zum Weitsee zu fahren. Der Weg dorthin wurde nun abwechslungsreicher, weil Steigungen und Abfahrten zu meistern waren. Außerdem führte dieser Abschnitt der Tour an verschiedensten Blumen vorbei, die immer wieder die Blicke auf sich zogen. So war bald der Weitsee erreicht und die ersehnte Pause mit der Möglichkeit einer Abfrischung im See da.
Leider war auch hier der Wind etwas frisch und so begnügte sich die Gruppe damit, die Füße zu kühlen und anschließend bei einem Sonnenbad genüsslich die Brotzeit zu verspeisen.
Die abschließende Etappe war nun noch mal eine Herausforderung für die Gruppe, denn es stand die Auffahrt hinauf ins Röthelmoos an. Entlang des Großen Wappbaches versuchte nun jeder in seinem Tempo den Berg zu bezwingen. Bald schon hatten sich gleichstarke Grüppchen gebildet, die sich gegenseitig ermutigten, dass man es schon schaffen würde. Und so war es dann auch, dass alle den höchsten Punkt der Tour per Rad erreichten.
Als Belohnung rollten die Räder nun wie von selbst in die Hochfläche des Röthelmooses hinein. Auch hier eine herrliche Blumenpracht mit dem entsprechenden Bergpanorama – Herz was willst du mehr!
Für die letzten Kilometer hinunter zum Ausgangspunkt der Tour waren dann eher die Muskeln und Sehnen der Finger gefragt, denn hier war nur noch bremsen angesagt. Fazit der Tour: alle waren glücklich und begeistert, die drei Generationen ergänzten sich sehr gut und so wurden schon Pläne für ein nächstes Mal angedacht. Bei einer gemütlichen Einkehr bei Kaffee, Kuchen und einer Russenmaß klang der Tag gemütlich aus.


Familiengruppe erkundet mit Bambini´s die Kendlmühlfilzen - 30.04.2011














Den Bericht und die Bilder zu dieser Tour findet ihr in der Rubrik Bambinigruppe.

Danke an Christian und Elisabeth für das Berichtschreiben.



Wärme, Sonne und toller Schnee!! - 06.02.2011

 













Bei frühlingshaften Temperaturen startete die Familiengruppe von Traunreut aus Richtung Lofer. Alle waren sehr verwundert, aber auch erfreut, dass die Parkplätze in Lofer nur spärlich besetzt waren. So stieg die Vorfreude auf einen tollen Skitag umso mehr. Bereits bei der Bergfahrt konnte man die guten Pistenverhältnisse bewundern und es war kaum noch zu erwarten, die Ski endlich in den Schnee zu setzen.
Da die Skigruppe aus Bambini´s, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bestand, die auch noch ein sehr unterschiedliches Können auf Ski vorzuweisen hatten, hieß es erst einmal die Gruppe so zu teilen, dass jeder auf seine Kosten kam. So übernahm mein großer Sohn die „Jugendgruppe“, die hauptsächlich den „Funpark“, ein speziell präpariertes Gelände aus Schanzen und Buckeln unsicher machte. Ein paar Väter und ihre Sprösslinge bildeten ebenfalls eine Gruppe, die im steileren Gelände und auch Tiefschnee zusammen Erfahrungen sammeln wollten. Die Bambinis und Teilnehmer mit Grundkenntnissen wurden in einer separaten Gruppe zusammengefasst. Nachdem Zeit und Treffpunkt vereinbart waren, eroberten die einzelnen Gruppen das Skigebiet.
Bei der „Skistartergruppe“ stand zunächst einmal eine kurze „Sichtung“ auf dem Programm. Ein paar Tipps für die Erwachsenen und schon konnte es losgehen. Auch bei den Bambinis war es nun soweit. Nachdem sie wieder ein Pizzastück (Schneepflug) mit ihren Ski gemacht hatten und die Hände auf den Knien zu liegen kamen, funktionierten die Bögen bald wieder. Das führte dazu, dass schon bald die Mama ganz schön zu kämpfen hatte, um mit den Kleinen mithalten zu können. Immer wieder trafen die einzelnen Gruppen zusammen und jeder konnte die Fortschritte des anderen bewundern.
Natürlich durfte auch eine Brotzeit nicht fehlen. Während einige Teilnehmer eine Brotzeit im Rucksack dabei hatten und diese bei einer kurzen Pause verzehrten, kehrten die Bambinis mit den Eltern zu einem wohl verdienten Schnitzel mit Pommes ein. Dazu gesellten sich auch noch ein paar andere Teilnehmer und zusammen genossen sie bei einer lustigen Unterhaltung auf der Hüttenterrasse die herrlichen Sonnenstrahlen.
Aber auch diese Gruppe lockte nochmals die Piste und schon viel zu bald war der Nachmittag vorbei.
Während die Bambinis und einige weitere Teilnehmer mit der Gondel hinunter ins Tal schwebten, ließ es sich der Rest der Gruppe nicht nehmen, mit den Skiern bis ins Tal abzufahren. Nachdem alle Teilnehmer wieder wohl behalten bei den Autos angelangt waren, wurde traditionsgemäß der Skitag mit dem Familienkaffeekranzl (mitgebrachter Kaffe und Kuchen) beendet. Die Kinder eroberten dabei die Schneehaufen in der Umgebung und lieferten sich dabei eine Schneeballschlacht. Nach einem herrlichen Skitag trat die Gruppe die Heimreise an und so manches „Bambini“ wird wohl bei der Heimfahrt schon den ersten Traum geträumt haben.



Traumskitour auf das Rossfeld - 30.01.2011
















Bei eisigen Temperaturen machte sich eine kleine Gruppe der DAV Ortsgruppe Traunreut auf nach Berchtesgaden, um im Bereich des Rossfeldes eine Schnupperskitour für Anfänger und Wiedereinsteiger durchzuführen.
Bereits die Anfahrt versprach Traumverhältnisse: Sonne und Pulverschnee. So dauerte es am Parkplatz der Mautstation der Rossfeldstraße auch nicht lange, bis alle die Tourenski an den Füßen hatten. Nach einer kurzen Begrüßung und der Weitergabe einiger Tipps ging es auch schon an den Aufstieg.
Auf einer speziell für Tourengeher ausgeschilderten Aufstiegsspur ging es durch einen tief verschneiten Märchenwald dem Rossfeld entgegen. Nach der Unterquerung der Rossfeldstraße war eine steile Geländestufe zu überwinde, die für die Anfänger eine Herausforderung darstellte. Der weitere Aufstieg bescherte der Gruppe puren Genuss und viele Gespräche. Mit Erreichen der freien Wiesen des Rossfeldes weitete sich der Blick und die umliegenden Berge in weißer Pracht ließen die Gedanken an so manch anderes Tourenziel in den Sinn kommen.
Bei so viel Abwechslung und der Vorfreude auf die Abfahrt, war das Gipfelkreuz des Rossfeldes bald erreicht und bei warmen Sonnenstrahlen und Traumaussicht wurde eine ausgiebige Gipfelrast gehalten.
Als letzte Herausforderung für die Gruppe stand nun noch die Abfahrt ins Tal auf dem Programm. Ein paar Tipps für die Anfänger, die ersten etwas zaghaften Schwünge in den Schnee gezaubert und das Gefühl für die Ski war wieder da! So suchte sich jeder für den Rest der Abfahrt die für sich ideale Abfahrtsvariante – Piste oder Tiefschnee – und so ging es hinab ins Tal. Während der Großteil der Gruppe bis nach Oberau abfuhr, brachten die Fahrer die Fahrzeuge von der Mautstation hinunter. Auf dem Parkplatz in Oberau traf die Gruppe wieder zusammen und mit dem bereits zur Tradition gewordenen Kaffeekranzl im Schnee klang eine herrliche Tour aus. Alle waren sich einig, dass bald wieder mal eine Skitour durchgeführt werden sollte.



Familiengruppe und Bambini´s frischen Erste-Hilfe-Kenntnisse auf - 15.01.2011
















Wie jedes Jahr, so stand auch heuer wieder zum Jahresanfang bei der Familiengruppe das Thema Erste-Hilfe-Leistung auf dem Programm. Heuer war auch zum zweiten Mal die Bambinigruppe mit von der Partie.
Da die meisten Teilnehmer bereits an mehreren Kursen teilgenommen hatten, hatte sich Roswitha Rudholzner, die Leiterin des Kurses, heuer etwas neues ausgedacht.
Zunächst wurden im Schnelldurchgang die wichtigsten Themen wie Notruf absetzten, prüfen der Vitalfunktionen bei Auffinden einer Person, sowie die Basics der Wundversorgung durchgesprochen.
Parallel dazu schminkte Gabi Habenicht „Unfallopfer“, welche von den Kursteilnehmern versorgt werden mussten. Hier zeigte sich sehr bald, dass das Umsetzen der erlernten Kenntnisse bei „echten Verletzungen“ gar nicht so einfach ist. Schnittwunden, Prellungen, Herzinfarkt, Schädel-Hirntrauma und vieles mehr wurden so versorgt.
Eine besondere Übungseinheit mit viel Hirnschmalz und Improvisation verlangte die Versorgung eines offenen Schienbeinbruches. Szenario dabei war, dass der Hubschrauber aufgrund der Witterung nicht starten konnte, Schneefall mit starkem Wind herrschte und der Patient vom Unfallort eine Strecke Richtung Tal transportiert werden sollte.
Alle waren gespannt, wie das wohl gehen könnte. Mit Bergstöcken wurde das gebrochene Bein provisorisch geschient und die offene Wunde mit Wundauflage und Verband abgedeckt. Anschließend wurde der Patient in einen Biwaksack „verpackt“ und in diesem von mehreren Helfern „abtransportiert“ und über eine Treppe und mehrere Hindernisse befördert. Nur gut, dass der Bruch nur geschminkt war....
Bei dieser Übung wurde allen klar, wie schwierig sich ein Unfall im Gebirge gestalten kann und welche Probleme auftreten können, wenn nicht das entsprechende Material zur Verfügung steht.
Am Ende einer jeden Übung wurde das Vorgehen der jeweiligen Gruppe analysiert und ggf. verbessert. Ein weiterer Schwerpunkt der Ausbildung war die Herz-Lungen-Wiederbelebung, die jeder Teilnehmer an einer Puppe üben konnte.
Nach so viel Unfallversorgung waren alle froh, dass in Wirklichkeit nichts passiert war und der Ernstfall auch hoffentlich nie eintreten wird.
Bei Pizza und ausgelassenen Gesprächen endete der Kurs und alle waren sich einig: Es gibt noch viel zu lernen und zu vertiefen!!



Tourenberichte 2010





Familiengruppe bei der Jahresabschlussfeier - 11.12.2010















Als ein fester Bestandteil der Jahresabschlussfeier hat die Familiengruppe auch heuer wieder ihren Beitrag geleistet.
Zum ersten Mal wurden die Darbietungen zusammen mit der Bambinigruppe gestaltet und durchgeführt. Diese war auch bereits im November dabei, als an einem gemütlichen Nachmittag kleine Präsente für die Weihnachtsfeier gebastelt wurden.

An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an Elisabeth und Christian Bäuml für die tolle Zusammenarbeit.

Bericht der Ortsgruppe:

Bei  der Jahresabschlussfeier der DAV-Ortsgruppe Traunreut standen wieder die in diesem Jahr,  zahlreich durchgeführten Touren im Mittelpunkt. Die Bambini- , Familien- und die Seniorengruppe gaben einen Rückblick auf das vergangene Jahr.
Zu Beginn begrüßte die 1. Vorsitzende Monika Waldner-Schlenz alle Anwesenden und leitete den Abend mit einem besinnlichen Gedicht über die Adventszeit in unserer heutigen hektischen Zeit ein.
Mit viel Beifall bedacht wurde auch Frau Gertraude Risse, die 1964 die Ortsgruppe mitbegründete. Trotz ihres inzwischen hohen Alters, zeigt sie noch immer großes Interesse an der Ortsgruppe. Besonders haben es ihr die Bambi- und die Familiengruppe mit den vielen Kindern angetan. Die Bambinis unter der Leitung von Christian und Elisabeth Bäuml erfreuten gleich mit einem weihnachtlichen Singspiel die Zuhörer. Anschließend sangen alle gemeinsam ein Weihnachtslied, begleitet von Gaby Kreusel auf der Gitarre.
Allen ehrenamtlichen Tourenbegleitern des letzten Jahres wurde von der ersten Vorsitzenden für ihren unermüdlichen Einsatz gedankt, und als kleine Anerkennung wurde ihnen ein Geschenk der Ortsgruppe überreicht.
Danach überraschten die Kinder alle Teilnehmer des Abends mit selbstgebastelten Geschenken. Im Anschluss daran zeigten Stefan Kreusel und Christian Bäuml in einer Diashow, ihre in diesem Jahr durchgeführten Unternehmungen. Dabei war es für alle Anwesenden eine große Freude, zu sehen mit wie viel Spaß und Energie sich die Kinder in der Natur bewegen.
Mit nicht weniger Eifer waren auch die Senioren unterwegs, wie die 2. Vorsitzende Monika Herdtweck in einer Präsentation über die Unternehmungen der letzten zwölf Monate zeigte. Höhepunkt dabei war die Mehrtagestour in das Sarntal. Im Vordergrund aber standen wie man immer wieder sehen konnte, das Gipfelglück und die Gemeinschaft der Gruppe. Erfreulich war auch, dass alle Touren unfallfrei verliefen.
Zum Abschluss gab Karl-Heinz Schlenz mit einer eindrucksvollen Präsentation einen Überblick über die im Jahr 2011 geplanten Aktivitäten. Die Eindrücke des Programmes lassen darauf schließen, dass es wieder ein ereignisreiches Jahr werden wird.



Wanderung auf den Plombergstein - 09.10.2010















Traumwetter begleitete uns bei der Fahrt ins Salzkammergut und der „Goldene Oktober“ mit den bereits verfärbten Laubbäumen und der Herbstsonne machte seinem Namen alle Ehre.
Vom Parkplatz in St. Gilgen konnten alle das Ziel der Wanderung, den Plombergstein, bereits bewundern und nachdem alle fertig gepackt hatten, machte sich die Gruppe - vom Kleinkind bis zur Oma - auf den Weg.
Vorbei am Klettergarten führte der Weg durch den Hochwald hinauf Richtung Gipfel des Plombergstein. Bereits hier entdeckten die kleinen Wanderer immer wieder rote Zipfelhauben der „Zwerge“ die auf der anderen Seite des Plombergstein in den Steinklüften „beheimatet sind“. Eine echt spannende Sache........
Bei so vielen aufregenden Entdeckungen war der Gipfel auch bald erreicht. Hier belohnte ein Traumblick auf den Wolfgangsee mit seiner Bergwelt für die Mühen des Aufstieges. In der warmen Herbstsonne wurde deshalb auch erst einmal ausgiebig gerastet. Einige Kinder gingen derweil auf Entdeckungstour durch den nahen Wald, der mit seinen Felsen auch zum Klettern einlud.
Nachdem alle gestärkt waren und alles wieder in den Rucksäcken verstaut war, ging es an den spannenden Abstieg hinunter zu den Steinklüften mit den „Zwergen“. Zunächst noch durch Hochwald, führte der Weg schon bald entlang einer großen Felswand. Hier war bald der erste Durchschlupf hinter einer Felsplatte zu meistern. Aber das war erst der Anfang, denn nun näherte sich die Gruppe den Steinklüften. Hierbei handelt es sich um ein Felssturzgebiet, in welchem große bemooste und teilweise mit Bäumen bewachsene Felsblöcke aufeinander liegen. Unter den Blöcken haben sich dabei Hohlräume gebildet, die teilweise begangen werden können.
Nachdem die Gruppe die Steinklüfte erreicht hatte, konnte man an einigen Felsblöcken Streifen erkennen, die anscheinend von den „Feuerstellen der Zwerge“ verursacht worden waren. Nun hieß es für alle: „Aufgepasst auf Zwerge und raus mit den Taschenlampen!“
Durchgänge zwischen Felsen wie in einer Klamm, sowie auch Höhlen und Durchschlupfe zwischen Steinriesen wurden erkundet und dabei so manche spannende Entdeckung gemacht.
Eine große Überraschung war das Auftauchen von zwei weiteren Senioren der Ortsgruppe, die uns besuchen wollten. Wie sie uns gefunden haben? Ganz einfach: Immer den Geräuschen nach!
So verging die Zeit wie im Fluge. Alle waren sich einig, dass es für die ersten Kletterversuche der Kleinen schon zu spät wäre und so suchten wir uns ein sonniges Plätzchen, um die bereits zur Tradition gewordene Kaffeerunde durchzuführen. Wir wurden auch fündig: Ein sonniger Platz auf der Wiese mit Blick auf den Wolfgangsee – welches Kaffee könnte so etwas bieten?
Nachdem alles aufgegessen war und die Kinder die letzten Kraftreserven aufgebraucht hatten, ging es zufrieden auf den Heimweg.



Sonne beim Berggottesdienst auf dem Dickkopf - 26.09.2010















Wie schon so oft in diesem Jahr, bereitete auch diesmal im Vorfeld einer Tour das Wetter so manches Kopfzerbrechen. Wie wird es wohl am Sonntag sein? Im Vorfeld waren sich die Führer der Bambini´s und der Familiengruppe einig, dass wir den Gottesdienst durchführen wollen. Dann kam der Samstag und der Dauerregen. Wetterkartenstudium sollte Licht ins Dunkel bringen. Und siehe da, für Sonntag sah es so aus, als sollte es im „Zielgebiet“ aufhören zu Regen.
Die Hoffnung auf brauchbares Wetter stieg, auch wenn die Temperaturen sicher im Keller sein würden. Die Rücksprache mit unserem Diakon Wolfgang Mösmang brachte die gute Nachricht, dass auch er mit von der Partie sei und den Gottesdienst halten würde.
So trafen sich an allen Treffpunkten in Traunreut und im Pfarrverband Kienberg, Obing und Pittenhart die Teilnehmer und fuhren ins Heutal um von dort gemeinsam aufzusteigen. Bei der Fahrt dorthin kamen bezüglich des Wetters doch einige Zweifel auf, denn in den Bergen wurde es zunächst immer dunkler und es begann zu Regnen. Im Heutal hingen überall tiefe Wolken an den Berghängen und es wehte ein frischer Wind. Wir blieben bei der Aussage, dass das Wetter besser wird und der Regen aufhört.
Nachdem sich die mehr als 30 Teilnehmer angezogen hatten und der gemeinsame Aufstieg begann, hörte es mit dem Regnen auf und mit jedem Höhenmeter wurde es auch merklich „wärmer“. Den Kindern machte der Aufstieg sichtlich Spaß. So wurden im Tal zunächst viele Tierattrappen bewundert, die dort als Ziele für die Bogenschützen dienen. Weiter den Berg hinauf ging es an Wasserfällen und Schwammerln vorbei hinauf zur Moarlack. Nun hatte sich das Wetter bereits so gebessert, dass man zwischen den Wolken die verschneite Kammerköhr sehen konnte.
Mittlerweile hatten sich zwei Aufstiegsgruppen gebildet, die Größeren voraus und die Bambini´s mit vielen Entdeckungen entlang des Weges als Nachhut. Schließlich erreichten alle den Gipfel. Die Wolkendecke gestaltete sich mittlerweile immer gleichmäßiger und ließ die Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen weiter wachsen. Auch die Sicht auf die umliegenden Berge wurde immer besser.
Nach einer ausgiebigen Rast begann der Gottesdienst. Wie jedes Jahr hatten Diakon Wolfgang Mösmang und seine Helfer einen kindgerechten und auch für die Erwachsenen interessanten Gottesdienst vorbereitet. Bei rhythmischen Liedern, die von seiner Frau Thea mit der Gitarre begleitet wurden, waren die frischen Temperaturen bald vergessen, denn zum Gesang kam auch jede Menge Bewegung. Das hat sicher auch Gott oben im Himmel gefallen, denn je länger der Gottesdienst dauerte, umso mehr kam die Sonne heraus und es wurde angenehm warm. Nachdem, wie jedes Jahr, wieder eine interessante Geschichte vorgetragen worden war und die mitgebrachten Brote verteilt und gemeinsam gegessen waren, wurde der Gottesdienst mit dem Schlusssegen beendet.
Bei herrlichem Wetter verweilten nun alle noch auf dem Gipfel um sich zu unterhalten, Brotzeit zu machen, oder einfach um die Gedanken schweifen zu lassen. Aber alles hat einmal ein Ende und so ging es schließlich wieder hinunter zu den Autos. Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen plauderten, vergnügten sich die Kinder auf dem nahen Spielplatz. Nun tauchten wieder viele neue Wolken auf und die Sonne war nicht mehr zu sehen. Kalt wurde es und so machte man sich auf den Weg nach Hause.
Wie schon so oft, hatte auch diesmal der Herrgott wieder das Wetter zum Gottesdienst erstrahlen lassen und den Eifer aller Teilnehmer, vor allem der Kinder und Bambini´s belohnt.



Zusammen mit den Bambini´s in der Aschauer Klamm - 25.07.2010
















Die Gemeinschaftsunternehmung bescherte allen Teilnehmern einen herrlichen Nachmittag.
Nachdem die Familiengruppe nur mit zwei Familien anwesend war, konnten diese sich beim Anblick der vielen "kleinen" Bergsteiger wieder Erinnerungen an die eigenen, ersten gemeinsamen Unternehmungen mit den Kindern aus dem Gedächtnis wachrufen, ganz nach dem Motto: Back to the Roots!
Es war eine tolle Tour, die für jeden etwas zu bieten hatte und die strahlenden Augen der Kleinen waren der unbezahlbare Lohn für eine gelungene Unternehmung.
Den Bericht zur Tour lieferte diesmal Christian Bäuml von den Bambini´s.

Danke Christian für deine Mühe mit dem Bericht. Schön, dass die Bambinigruppe nun schon so stark geworden ist. Eine echt tolle Truppe! Macht´s weiter so.
Wir freuen uns alle schon auf das nächste Mal.
Gabi + Stefan

Bericht der Bambinigruppe:
Am Sonntag, den 25. Juli 2010 erkundete die Bambinigruppe zusammen mit der Familiengruppe die Aschauer Klamm bei Schneizlreuth. Insgesamt  9 Familien mit zusammen 14 kleinen und großen Kindern trafen sich am Parkplatz am Haiderhof. Dort wurden erst mal in aller Ruhe die Rucksäcke gepackt und die allerkleinsten nahmen ihre aussichtsreichen Plätze in den Kraxen ein. Der erste Wegabschnitt führte auf einem gut begehbaren Waldweg entlang des Gebirgsbaches. Nach gut einer halben Stunde lud eine kleine Kiesbank zur ersten Brotzeit ein. Nach dieser ausgiebigen Stärkung  ging es immer tiefer in die Klamm auf einem Steig, der jetzt deutlich anspruchsvoller wurde. Aus diesem Grund zauberte Stefan, der Familiengruppenleiter, aus seinem Rucksack eine „Riesenschlange“ hervor. An dieser zehn Meter langen Schlange konnten sich alle Kinder festhalten und so auch die etwas heiklen Wegabschnitte souverän überwinden. Die Kinder lernten dabei auf spielerische Art und Weise, dass man auf absturzgefährlichen Wegen immer an der bergzugewandten Seite gehen sollte. Die gesamte Klamm bot natürlich ein imposantes Schauspiel. Bedingt durch die starken Regenfälle der letzten Tage, war aus dem friedlichen Gebirgsbach ein rauschender und tosender Wildbach geworden. Nicht nur die Kinder waren sichtlich beeindruckt von der Gewalt des Wassers, das sich über Jahrmillionen hinweg seinen Weg durch die Felsen gesucht hatte. Unser Ziel, der Wasserfall am Ende der Klamm, war aber durch die Hochwasserlage leider nicht geeignet für eine weitere Pause. Aus diesem Grund wurde etwas unterhalb ein schöner Platz am Ufer des Baches gesucht. Die eisigen Wassertemperaturen waren aber nicht für alle Beteiligten verlockend. Nur die ganz, ganz Mutigen wagten einen Sprung in das kühle Naß. Der Rest der Gruppe stärkte sich entweder nochmal mit einer Brotzeit oder genoss einfach nur die Sonnenstrahlen, die immer wieder durch die Wolken hindurch blinzelten.
Gemeinsam beschloss man schließlich den Rückweg, und für die Schlüsselstellen der Klamm bot die „Riesenschlange“ wieder optimale Sicherungs- und Festhaltemöglichkeiten für die kleine Seilschaft. Trotz voller Konzentration der Bambini-Seilschaft wurden am Wegrand aber auch viele interessante Dinge entdeckt: zahlreiche Alpenveilchen, seltene Schmetterlinge und sogar ein Laubfrosch wurden gesichtet.
Als Abschluss dieser wunderschönen und abenteuerlichen Wanderung  fand noch ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Haiderhof statt. Die Eltern genossen Milchkaffe und Kuchen und freuten sich mit den Kindern, die sich noch am Brunnen vergnügten.
Fazit: Wieder einmal hat sich die Kombi-Tour "Familien-und Bambinigruppe" bewährt. Für die größeren Kinder war die Tour ein „Spaziergang“ in der beeindruckenden Aschauer Klamm. Die Kleinsten mussten für einige Schlüsselstellen ihren ganzen Mut zusammen nehmen, aber dank der hervorragenden Ausrüstung wird die Tour allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben…
Ein herzliches Dankeschön nochmal an Stefan und Gabi für die tatkräftige Unterstützung beim Absichern der Bambini-Bande. 

 

Radltour ins Bluntautal - 11.07.2010

Diesmal gibt es leider keinen Bericht der Tour, da diese wegen fehlender Anmeldungen nicht durchgeführt wurde.

Aber die Bambinis waren trotz Hitze unterwegs. Hier der Bericht und Bilder.

Familiengruppe erlebt herrliche Bergtour aufs Müllnerhorn - 02.05.2010
















Wieder einmal verhieß der Wetterbericht nichts Gutes für die geplante Bergtour der Familiengruppe. Da man sich aber vom Wetter nicht abhalten lassen wollte, machte sich trotz Regens eine kleine Gruppe auf den Weg nach Bad Reichenhall. Am Ausgangspunkt der Tour hatte der Regen schließlich aufgehört und so wurden die Sachen in den Rucksäcken verstaut. Zusätzlich waren diesmal auch große Regenschirme dabei, um gegebenenfalls gewappnet zu sein. Aufgrund der feuchtwarmen Witterung hofften alle auf die Möglichkeit, beim Aufstieg eventuell Feuersalamander oder Bergmolche zu sehen. So ging es bei fröhlicher Unterhaltung auf der Forststraße durch den nun mit frischen Blättern geschmückten Buchenwald dem Berggipfel entgegen und bald erfüllte sich diese Hoffnung auch: ein Prachtexemplar von einem Feuersalamander! Nach ausgiebiger Beobachtung ging es weiter den Berg hinauf, vorbei an einem Marienmarterl und immer steiler, bis endlich die Forststraße in einen interessanten Bergpfad überging. Nun lockerte die Bewölkung auch immer mehr auf und ließ für den Gipfel Sonne erhoffen.
Nach Erreichen des Grates öffnete sich der Blick in die senkrechte Nordflanke des Berges und hinüber zum Zwiesel, der immer noch in dichter Bewölkung steckte. Der Weiterweg forderte nun von allen Teilnehmern erhöhte Aufmerksamkeit, denn einige kurze Steilstufen waren noch zu überwinden, ehe der Gipfelfelsen erklommen werden konnte. Hier oben war es windstill und angenehm warm. So konnte die Gipfelrast bei herrlicher Aussicht und ersten Sonnenstrahlen genossen werden. Gut dass man sich vom Wetterbericht nicht hatte beirren lassen!
Während des Abstieges lockerte die Bewölkung immer mehr auf und die Sonnenstrahlen verzauberten den Bergwald mit seinem frischen Grün. Dieses Wetter hatte auch eine kleine Maus herausgelockt, die nun mitten auf dem Weg hockte. Mit neugierigen Augen schaute sie die Gruppe an. Als man sie jedoch auf die Hand setzen wollte, um sie genauer beobachten zu können, traute sie dem Frieden wohl nicht und suchte schnell das Weite.
Als schließlich die Autos erreicht wurden, zeigte sich ein weiß-blauer Bayernhimmel von seiner schönsten Seite. Der obligatorische Tourenkaffee wurde diesmal nach „privat“ verlegt und während sich die Kinder draußen noch austoben konnten, unterhielten sich die Eltern gemütlich und schmiedeten bereits Pläne für nächste Unternehmungen. 


Besuch des Umweltgartens in Wiesmühl - 18.04.2010
















Bereits zum zweiten Mal stattete die Familiengruppe des DAV Traunreut dem Umweltgarten in Wiesmühl am vergangenen Wochenende einen Besuch ab. Diesmal war mit der Bambinigruppe bereits die nächste Generation dabei.
Bei herrlichem Sonnenschein machten sich zehn Familien mit über 15 Kindern und mehreren Kleinkindern samt Kinderwägen auf die Suche nach Spuren des Frühlings an den verschiedenen Stationen des herrlich gelegenen Geländes des LBV nahe der Alz.. Unter der fachkundigen Leitung von Wolf Eiblmayr konnten Kinder und Erwachsene in den verschiedenen kleinen Teichen schon etliche Wasserbewohner erkennen und in einer Becherlupe sogar eine Kaulquappe ganz aus der Nähe begutachten. Die Allerkleinsten suchten sich währenddessen ihren eigenen Weg und konnten gar nicht genug bekommen, all die neuen Dinge, vor allem Steine und Gräser zu „be-greifen“ Besonders spannend war die Unterwasserwelt, wo man zahlreiche große und kleine Fische durch mehrere Fenster beobachten kann, ohne dass diese jedoch in einem engen Aquarium eingesperrt ein tristes Dasein fristen. Die Fische können sich in zwei geräumigen natürlichen Teichen frei bewegen, lassen sich aber scheinbar gerne von den Besuchern aus der Nähe bewundern.
In einem wunderschön angelegten Weidentipi lauschten die Kinder einer kurzen Geschichte und im Bienenhaus danach dann den spannenden Ausführungen Herrn Eiblmayrs über das Leben der Bienen und die Entstehung des Honigs. Begeistert waren Groß und Klein über die Eselfamilie, besonders das Eselbaby war natürlich eine Attraktion.
Nach einem „Heckenweg“ konnte man einiges über die Sinne erfahren. Das Balancieren über einen Holzstamm war selbst für die Kleinsten kein Problem, jedoch mit verbundenen Augen war die Sache schon deutlich schwieriger und es zeigte sich, dass hier die Kinder den Erwachsenen deutlich überlegen waren. Auf dem Barfußrundweg wurden kurzerhand Schuhe und Strümpfe ausgezogen um wirklich die verschiedenen Untergründe mit den Fußsohlen erspüren zu können. Außerdem konnte man gleichzeitig in mehreren Kästen unterschiedliche Gegenstände mit den Händen erfühlen. Gleichzeitig hatten mehrere Kinder bereits das überdimensionale Holzxylophon entdeckt und so klangen angenehme Töne über das Gelände. Am Ende des Rundweges konnte man an der Kräuterspirale bereits die ersten frischen Kräuter entdecken und diese wurden natürlich auch gleich probiert. Die Kinder hatten aber eher Interesse an einer kleinen Eidechse die sich nicht davon abhalten ließ, sich auf den warmen Steinen zu sonnen.
Nach diesen vielen interessanten Eindrücken ließ sich die Familien- und Bambinigruppe in der Nachmittagssonne den mitgebrachten Kaffee und Kuchen schmecken, während die Kinder weiterhin die nähere Umgebung erkundeten. Nach einem ausgiebigen Kaffeeplausch löste sich die lustige Runde langsam auf. Währen die Familien der Bambimigruppe nach hause fuhren, machten sich die Familiengruppen noch zu einer Wanderung entlang der Alz auf.
Zunächst ging es entlang der Hauptstraße hinunter zur Alz. Dort wartete bereits ein interessanter Waldpfad auf die Gruppe. Schon bald führte dieser hinunter zur Alz. Hier warteten einige Nagelfluhblöcke darauf erklettert zu werden. Schließlich ging es durch Gebüsch über die steile Böschung zurück auf den Weg. Immer wieder warteten große Steine darauf erklettert zu werden. Schließlich entdeckte die Gruppe unter einem Felsen eine große Höhle. In deren Decke hatten sich Vögel ein Nest gebaut. Leider hatte jemand die Eier daraus entfernt, so dass es heuer wohl keinen Nachwuchs geben wird!
Bei all diesen Abenteuern hatte die Gruppe fast übersehen, dass von Westen her eine Regenfront aufgezogen war. So hieß es, die restliche Strecke nach Tacherting etwas flotter anzugehen. Nach erreichen der Alzbrücke konnten die Kinder noch mit Plastiktüten „Wasserbomben“ werfen, während die Fahrer die Autos aus Wiesmühl holten.
Dabei stellte sich heraus, dass das Timing wieder einmal optimal war. Als alle in den Autos saßen, begann es zu regnen!!

Weitere Bilder von der Unternehmung könnt ihr im Bericht der Bambinigruppe anschauen!!

Bei Sturm und Schneefall aufs Rossfeld - 14.03.2010
















Trotz ungünstiger Wettervorhersage begab sich die Familiengruppe auf die Fahrt nach Berchtesgaden. Nachdem im Talkessel von Berchtesgaden nur noch Schneereste vorhanden waren, freuten sich alle, dass am Ausgangspunkt der Tour, der Mautstation der Rossfeldstraße, noch gute Verhältnisse herrschten. Das Wetter dort war jedoch nicht gerade einladend – starker Wind und Schneefall! Schließlich waren alle froh, als es endlich los ging und so langsam die gefühlte Wärme in die Körper zurückkehrte. Nachdem die Aufstiegsspur in den Wald hineingeführt hatte und der Wind fast nicht mehr spürbar war, verschwanden auch gleich die ersten Anoraks in den Rucksäcken und bei ausgiebigen Gesprächen in einer herrlichen Winterlandschaft erreichte man die freie Hochfläche des Rossfeldes.
Ab hier war die Gruppe wieder dem Wind und Schneefall schutzlos ausgeliefert. Dieses Wetter lies so manche Gedanken aufkommen, was es wohl bedeuten mag, wenn man bei so einem Wetter auf Hochtour unterwegs wäre. In unserem Fall war klar, dass das Ziel nicht mehr allzu weit entfernt lag und sicher erreicht werden konnte. Am Gipfel angekommen, waren sich alle einig, so schnell wie möglich wieder in den schützenden Waldbereich abzufahren. So wurden schnell die Felle in den Rucksäcken verstaut und alles für die Abfahrt vorbereitet. Trotz des Wetters war diese ein Genuss, weil teilweise unberührter Pulverschnee auf die Gruppe wartete. Auch auf der Piste waren gute Verhältnisse vorhanden und so konnten auch die Anfänger problemlos ins Tal schwingen.
Nach Erreichen der Mautstation teilte sich die Gruppe. Während die einen die Abfahrt bis nach Oberau fortsetzten, brachten die Fahrer die Autos ans Ende der Abfahrt in Oberau hinun-ter. Zwischenzeitlich hatte der Wind nachgelassen und der Schneefall aufgehört. Als nun alle wieder zusammen waren, wurde zwischen den Autos am Parkplatz auf einem Campingtisch ein Kuchenbuffet aufgebaut und die Tour mit dem obligatorischen „Kaffeekranzl“ der Familiengruppe abgeschlossen. Nochmals ein Dank an alle, die Kaffee und Kuchen dabei hatten!


Traumhafter Skitag auf der Loferer Alm - 28.02.2010
















Sturmtief Xynthia brachte nicht nur in Europa einiges durcheinander. Auch bei der Entscheidung, ob die Unternehmung durchgeführt werden soll, spielte das Sturmtief eine tragende Rolle. Schließlich entschied man, den Skitag durchzuführen und so brach eine kleine Gruppe von Traunreut aus Richtung Lofer auf. Bereits bei der Fahrt dorthin hellte sich der Himmel immer mehr auf und die Sonne kam zum Vorschein.
Bei zweistelligen Plusgraden ging es hinauf ins Skigebiet und siehe da, es waren nur sehr wenige Skifahrer da! Herrliche Pistenverhältnisse, Sonne, keine Wartezeit an den Liften...., das war Skigenuss pur!
Damit jeder auf seine Kosten kam, teilte sich die Gruppe. Während die Einen je nach Gusto über die Pisten flitzten, konnten die Pistenzwergerl in der anderen Gruppe unter Anleitung ihre erst vor kurzem erworbenen Skikenntnisse vertiefen. Es war eine Freude zu sehen, wie sie die Scheu vor dem großen Skigebiet verloren und immer sicherer ihre Kurven ins Tal zogen. Doch alle Kraft hat auch mal ein Ende und so ging es auf eine Brotzeit in die Hütte.
Nachdem alle wieder Kräfte gesammelt hatten, stand die Abfahrt durch den Märchenwald auf dem Programm. Natürlich kannten die Kleinen alle Märchen und waren am Ende sogar etwas enttäuscht, weil ihrer Meinung nach viele wichtige Märchen fehlten. Das werden wir sicher an den Liftbetreiber weitergeben.
Aber jeder schöne Tag hat auch mal ein Ende und während die eine Gruppe auf den immer noch bestens präparierten Pisten bis ins Tal abfuhr, benutzte die Zwergerlgruppe die Gondelbahnen hinab ins Tal. Huckepack auf den Schultern der Erwachsenen durften die Kleinen zum Parkplatz zurück reiten, wo auf alle bereits wieder der mitgebrachte Kaffee und Kuchen wartete. „Gut, dass wir gefahren sind!“ war die einhellige Meinung und so wurden schon Pläne für die nächsten Unternehmungen geschmiedet.


Schlittentour zum Toten Mann (Rodeln im Wintermärchenland) - 07.02.2010
















Nach einer Woche mit Regen und Schnee näherte sich der Termin für die Schlittentour auf den Toten Mann und bei den Wettervorhersagen war guter Rat teuer. Ein Anruf bei der Bergbahn auf dem Hochschwarzeck brachte die Auskunft, dass die Rodelbahn in gutem Zustand ist und so stand der Entschluss fest, die Tour durchzuführen.
Bei tristem Wetter ging es über Bad Reichenhall und Winkel hinauf auf das Hochschwarzeck, wo die Autos geparkt wurden. Nachdem alle mit Schlitten ausgerüstet waren, ging es zum Beginn der Rodelbahn. Dabei handelt es sich um eine Forststraße, welche mit dem Pistengerät der nahen Lifte präpariert wird.
Vorbei an tief verschneiten Bäumen, welche immer wieder für das Auslösen von „Schneelawinen“ genutzt wurden, ging es dem Gipfel des Toten Manns entgegen. Zur Freude aller Teilnehmer bescherte uns das Wetter auch noch Sonnenschein und das Massiv des Hochkalters und Watzmanns, tief verschneit und teilweise von Wolken verdeckt, ließ einen Hauch von Himalaya entstehen. An der Gipfelhütte warteten bereits einige Teilnehmer der Tour die mit Tourenski und Schneeschuhen aufgestiegen waren. Jetzt hieß es erst einmal ausgiebig Brotzeit machen und die Sonne und den Ausblick genießen. Die Kinder bauten derweilen Schneehöhlen und freuten sich an der Winterlandschaft.
Jetzt stand aber noch der Höhepunkt der Wanderung, nämlich die Schlittenabfahrt auf der Rodelbahn bevor. Nachdem alles verstaut war und Helme und Skibrillen aufgesetzt waren, ging es mit Hallo dem Tal entgegen. Je nach Mut konnte jeder während der Abfahrt bremsen, oder auch nicht. Alle kamen wohlbehalten bei den Fahrzeugen an und beim obligatorischen Kaffeekränzchen der Familiengruppe klang ein herrlicher Ausflug gemütlich aus.

Gemeinschaftsskitour zur Thoraualm am Hochfelln - 17.01.2010


















Bei strömendem Regen starteten am 17.01. die Teilnehmer der Skitour von Traunreut aus nach Ruhpolding und zum Ausgangspunkt der Tour, dem Parkplatz an der Glockenschmiede. Mit Abstellen der Motoren hörte der Regen auf und so konnte sich die Gruppe nach dem obligatorischen Check der Lawinenverschüttetensuchgeräte auf den Weg Richtung Thoraualm begeben.
Auf der Forstsstraße, die genügend Schneeauflage hatte, ging es kurzweilig zu den Almböden hinauf und zeitweilig meinte man, die Sonne zwischen den Wolken zu erspähen. Bei erreichen der Almen setzte urplötzlich starker Schneefall und Wind ein. So waren alle froh, im Schutz der Hütte die entsprechende Kleidung überziehen zu können und ein wenig Brotzeit zu machen. Nach einer kurzen Rast ging es die Hänge Richtung Weißgrabenkopf hinauf.
Da die vorgefundene Schneeauflage immer mächtiger und die Hänge immer steiler wurden, entschied die Gruppe aufgrund der Lawinensituation den letzten Hang hinauf zum Grat nicht mehr zu begehen. So wurden an sicherer Stelle die Felle von den Ski genommen und alles für die Abfahrt vorbereitet. Alle waren von den vorgefundenen Schneeverhältnissen begeistert und so konnte jeder die ersten Wedelspuren in teilweise unberührte Schneeflächen ziehen.
Mit Erreichen des Almbodens hörten die Schneefälle langsam wieder auf. Die Forststraße konnte gut befahren werden und brachte so auch noch einigen Fahrspaß. Gut gelaunt trafen alle wieder bei den Fahrzeugen ein. Wie bei der Hinfahrt, so begleitete die Teilnehmer der Regen auch wieder nach Hause. Gut, dass die Tour doch durchgeführt worden ist!

Erste-Hilfe-Kurs für Familien - 16.01.2010
















Bereits zum achten Mal trafen sich am vergangenen Samstag zahlreiche Familien aus der DAV-Ortsgruppe Traunreut zum Erste-Hilfe-Kurs im Pfarrsaal. Unter der bewährten Leitung von Roswitha Rudholzner lernten sowohl die Kinder und Jugendlichen, als auch die Erwachsenen, was im Ernstfall zu tun ist. Selbst die Kleinsten aus der neu gegründeten Bambinigruppe waren mit von der Partie und es ist schon erstaunlich, was die erst vier- bis fünfjährigen Kinder sich bereits merken und auch anwenden können. Mit ihnen übte dann Daniela Häusler, ebenfalls EH-Ausbilderin, Kinderpflegerin und inzwischen selbst Mutter, einfache Wundversorgung, Anlegen von Verbänden und was zu tun ist, wenn man jemanden regungslos auffindet. Dies kann für die Kleinsten ansonsten eine sehr beängstigende Situation darstellen. Inzwischen wurde mit den Großen alles wiederholt, was so wichtig ist, wenn man eine verletzte oder verunfallte Person auffindet – vom Absetzen des Notrufes, der Wundversorgung bis zur stabilen Seitenlage und notfalls auch einer Reanimation, ggf. sogar mit dem Defibrilator. Natürlich konnte dann auch jeder seine praktischen Fähigkeiten noch testen. Ein Höhepunkt war in diesem Jahr wieder, als Gabi Habenicht den Kindern täuschend echt aussehende Wunden und Verletzungen schminkte. So mancher Mama entfuhr ein entsetztes „Oh nein!“, als sie ihr „schwer verletztes“ Kind sah und es kostete reichlich Überwindung, die Erstversorgung zu übernehmen und an alles Wichtige zu denken, vor allem, wenn dann auch noch ein „Patient“ plötzlich „bewusstlos“ wurde. Dank der guten „Versorgung“ waren dann aber eine dicke Beule, eine Platzwunde am Kopf, Wunden durch feststeckende Gegenstände, Frostbeulen und sogar ein offener Schienbeinbruch schnell wieder vergessen. Nach einem sehr interessanten Vormittag und reichlich Spaß bei der Sache konnten sich dann alle noch mit einem Stück Pizza stärken und so klang die erste Unternehmung des neuen Jahres ganz gemütlich aus.