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Drei Generationen auf MTB-Tour

Nach den Regenfällen der vergangenen Woche, konnten sich die Teilnehmer der MTB-Schnuppertour am vergangenen Sonntag über herrliches Wetter freuen. Eine bunt gemischte Radlergruppe aus drei Generationen startete von Brand bei Rupolding aus zur Tour um Unternberg und Hördlwand. Vorbei am Märchenpark führte die Route zunächst auf asphaltierten Straßen und Wegen nach Fuchsau.
Hier wurde die Bundesstraße überquert und in den „Chiemgauradweg“ eingebogen. Dieser führt auf gut ausgebauten, geschotterten Wegen, durch Wald und Wiesen. Vorbei an herrlichen Blumen erreichte die Gruppe so das neu umgebaute Biathlonzentrum. Hier wurde eine erste Rast eingelegt und die Anlage ausgiebig besichtigt.
Entlang der Loipentrasse radelte die Gruppe weiter nach Seehaus. Der sonst so klare Förchensee hatte durch den herrschenden Wind eine derart unruhige Oberfläche, dass der Blick in die Tiefe zu wünschen übrig lies. Deshalb startete die Gruppe auch gleich durch, um zum Weitsee zu fahren. Der Weg dorthin wurde nun abwechslungsreicher, weil Steigungen und Abfahrten zu meistern waren. Außerdem führte dieser Abschnitt der Tour an verschiedensten Blumen vorbei, die immer wieder die Blicke auf sich zogen. So war bald der Weitsee erreicht und die ersehnte Pause mit der Möglichkeit einer Abfrischung im See da.
Leider war auch hier der Wind etwas frisch und so begnügte sich die Gruppe damit, die Füße zu kühlen und anschließend bei einem Sonnenbad genüsslich die Brotzeit zu verspeisen.
Die abschließende Etappe war nun noch mal eine Herausforderung für die Gruppe, denn es stand die Auffahrt hinauf ins Röthelmoos an. Entlang des Großen Wappbaches versuchte nun jeder in seinem Tempo den Berg zu bezwingen. Bald schon hatten sich gleichstarke Grüppchen gebildet, die sich gegenseitig ermutigten, dass man es schon schaffen würde. Und so war es dann auch, dass alle den höchsten Punkt der Tour per Rad erreichten.
Als Belohnung rollten die Räder nun wie von selbst in die Hochfläche des Röthelmooses hinein. Auch hier eine herrliche Blumenpracht mit dem entsprechenden Bergpanorama – Herz was willst du mehr!
Für die letzten Kilometer hinunter zum Ausgangspunkt der Tour waren dann eher die Muskeln und Sehnen der Finger gefragt, denn hier war nur noch bremsen angesagt. Fazit der Tour: alle waren glücklich und begeistert, die drei Generationen ergänzten sich sehr gut und so wurden schon Pläne für ein nächstes Mal angedacht. Bei einer gemütlichen Einkehr bei Kaffee, Kuchen und einer Russenmaß klang der Tag gemütlich aus.


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