Radtourenwoche auf dem Rennsteig
Der Rennsteig
Sanft schwingende Hügel. Leise plätschernde Bäche.
Urwüchsiger Wald. Reizvolle Aussichten.
Viel Platz zum Durchatmen.
Wir sind diesmal im Rahmen unserer Radtourenwoche auf Deutschlands bekanntesten Höhenwanderweg den „Rennsteig“ unterwegs.
Am Sonntag den 30.05 sind wir mit dem PKW nach Eisenach angereist. Nach der Ankunft war eine Stadtbesichtigung in Eisenach angesagt. Die imposante Wartburg (UNESCO Welterbe) / das Geburtshaus von Johann Sebastian Bach / das Lutherhaus und das Burschenschaftsdenkmal wurden erkundet.
Am Montagmorgen radelten wir in Eisenach los, hin zum Startpunkt des Rennsteiges in Hörschel (196hm).
In einer Sage zum Rennsteig heißt es: der wahre Wanderfreund nimmt sich vom Ursprung des Rennsteiges einen Stein aus der Werra, trägt ihn bis zum Ende an der Saale in seiner Tasche und wirft ihn dort wieder ins Wasser.
Wir sind dem Brauch gefolgt und haben einen kleinen Stein in unserer Tasche mitgenommen.
Die Tour ging nun stetig bergan über die Wilde Sau zu der Hohen Sonne (434hm), zum großen Inselsberg (912hm), ein markanter Berg im Thüringer Wald. Das Ende der ersten Tagesetappe war auf der Grenzwiese (723hm), hier war auch unser Quartier.
34km haben wir auf dieser Etappe des Rennsteigradweges zurückgelegt.
Dienstags führte unsere Tour von der Grenzwiese aus zum Heuberghaus (688hm) und weiter auf dem Gipfelweg zum bekannten Grenzadler (837hm) entlang der Langlauf- Trainingsstrecken Oberhof (826hm). Hier war natürlich eine Besichtigung des Oberhofer Leistungszentrums angesagt. Weiter ging es auf den Großer Beerberg (982hm) zum Schneekopf (978hm ) vorbei am Bahnhof Rennsteig nach Allzunah und Frauenwald in unser drittes Etappenhotel.
50km sind wir auf dieser Etappe gefahren.
Besichtigt wurden unterwegs der Rennsteiggarten und das Oberhofer Leistungszentrum.
Mittwoch – Start in Frauenwald. Weiter ging es zur Waldbaude am großen Dreiherrenstein, hier ist auch Halbzeit auf der Rennsteigtour, weiter nach Neustadt (820hm) zur Werra Quelle rauf zur Rennsteigwarte, dann nach Limbach – Neuhaus und dann nach Lauscha zu unserm Hotel
43km wurden auf dieser Etappe zurückgelegt.
Besichtigt wurden das Rennsteigmuseum in Neustadt, die Holzkirche in Neuhaus und natürlich das Glasmuseum in Lauscha und viele Läden mit herrlichem Thüringer Christbaumschmuck.
Donnerstag – Start der letzten Tagestour in Lauscha weiter nach Spechtsbrunn , von hier dann 15km durch den Frankenwald auf dem ehemaligen Patrouillenweg nach Steinbach. Über Lehesten ging es dann dem Ende unseres Rennsteigradweges entgegen. Das Ziel war Blankenstein, hier ist das Ende des Rennsteiges
geschafft – 195km.
Gemäß der alten Sage haben wir hier den Stein aus der Werra in die Saale geworfen.
Nach dem Zielfoto fuhren wir noch weiter zu unserem letzten Hotel in Bad Lobenstein.
61km wurden auf dieser Etappe zurückgelegt.
Am Freitag ging es mit dem Bus und Zug zurück nach Eisenach zu unserem Auto.
Die Fahrräder und das Gepäck warteten solange in Bad Lobenstein und wurden dann auf der Rückfahrt eingeladen.
Fazit:
195km wurden mit dem Mountainbike’s zurückgelegt auf dem Radrennsteig bzw. auf dem original Rennsteigwanderweg.
3500 hm wurden bewältigt, keine Pannen!
Die Beschilderung des Weges ist erstklassig.
Gefahren wird vorwiegend auf Waldwegen, befestigten Schotterwegen und einem kleinen Anteil von Asphaltstraßen.
Das Wetter war bewölkt, 8 – 15° und glücklicher Weise kein Regen, ideales Radlwetter.
Die Reservierung unserer Hotels und der tägliche Gepäcktransport - das alles hat super funktioniert so wie in unserer Ausschreibung angekündigt.
Teilnehmer: „2 DAV Mitglieder.. Monika und Karl Heinz Schlenz“
Eine Genusstour erster Klasse. Thüringer Wald - Wir kommen wieder!.
Text und Bilder: Karl Heinz Schlenz
« Zurück zur Übersicht

