in den Kitzbüheler Alpen.
Am Dienstag, den 27. September 2011 konnte die Ortsgruppe des DAV die verschobene Tour auf den Tristkogel (2095m) nachholen. Bei spätsommerlichem Wetter trafen sich 14 Teilnehmer. Ein frühes Aufstehen für den Treff-punkt um 6:30 Uhr war angesagt. Rasch wurden Fahrgemeinschaften gebildet und so konnte die etwas weite Anfahrt begonnen werden. Die Fahrt ging über Lofer, Richtung Zell am See, Maishofen nach Saalbach, Hinter-glemm. Im Talschluss konnten wir gut parken. Noch hatten wir die Kühle des Morgens zu spüren und einige Nebelschwaden in Sicht, aber das änderte sich sehr rasch. Ab Laberg auf 1100m gingen wir am Hochseilpark vorbei und begannen mit dem Aufstieg. Über eine breite Forststraße geht es zur Lindling- und zur Grundalm. Diese lassen wir links liegen. Nach einer Stunde Gehzeit können wir auf der Mittersaalalm eine Bananenpause einlegen. Anschließend folgten wir dem Weg weiter zum Saaljoch (1876m). Ein unbeschwerter Almweg führte uns serpentinenartig ansteigend in 2,5 Stunden zum Tristkogel (2095m). Er ist einer der schönsten Kitzbüheler Aussichtspunkte. Wir hatten einen freien Blick von den Hohen Tauern über die Kitzbüheler Alpen bis zum Wilden Kaiser. Nach der Gipfelrast steigen wir in westlicher Richtung ab. Über Almwiesen erreichen wir den Hochtorsee an dem die Saalach entspringt. Nach einer weiteren Stunde Gehzeit war der nächste Ziel in Sicht. In gut 30 Minuten hatten wir den Gipfel des Teufels-prungs (2174m) erreicht. Weiter geht es auf grasbewachsenen Trampelpfaden in Richtung Schusterscharte (2000m) in einem ständigen Auf und Ab. Wir lassen die Scharte rechts liegen und steigen über mehrere Wasserläufe in Richtung Lindlingalm ab. Wir verlieren zwar rasch an Höhe, trotzdem ist unsere Gehzeit beträchtlich. Unsere Tour endete am Teufelswasser. Eine Einkehr in der Lindlingalm rundete den eindrucksvollen Tag ab. Hildegard spendierte eine Runde „Roten“, weil sie teilweise die Tourenführung übernommen hatte. Insgesamt waren wir 8 Stunden unterwegs und haben dabei 1400Höhenmeter überwunden, und eine Strecke von 17 km zurückgelegt. Eine durchaus anspruchsvolle und wenig begangene Tour. Bei traumhaftem Wetter konnten wir, dank unseres Tourenbegleiters Gerhard Hartmann, ein neues Gelände kennenlernen. Es war ein typischer Grasberg, doch wenig sanft in seiner Form und im Gipfelbereich von schrofigem Gestein durchsetzt.
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